Zahnarzt Hans-Werner Schmücker
Qualität für Ihre Zähne 

Parodontitis - wenn die Zähne locker werden

Die Parodontologie ist meine besondere Leidenschaft. Im Laufe der Jahre habe ich zahlreichen Patienten geholfen ihre eigenen Zähne möglichst lange zu erhalten und kann damit auf eine außergewöhnlich hohe Kompetenz, unterstützt durch vielfältige Fortbildungen, für diesen Bereich verweisen. 

In meiner Zahnarztpraxis in Ottobeuren können Sie eine moderne Parodontitisbehandlung in allen Facetten in Anspruch nehmen: von der geschlossenen Parodontitisbehandlung bis hin zur laserunterstützen Therapie. 

Was ist eine Parodontitis?

Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt, die Zähne werden "locker".

Eine Parodontitis kann prinzipiell in jedem Lebensalter auftreten. Die Wahrscheinlichkeit einer Zahnbettentzündung steigt aber mit zunehmendem Alter. So gilt sie ab dem 45.Lebensjahr als Hauptursache für Zahnverlust.

Ursachen und Risikofaktoren?

Obwohl das Immunsystem und die Anwesenheit bestimmter Bakterien die Hauptrolle bei der Entstehung einer Parodontitis spielen, gibt es einige Risikofaktoren, die die Gesundheit und damit den Halt ihrer Zähne beeinflussen:

schlechte oder falsche Mundhygiene mit Zahnbelag (Plaque) und Zahnstein, Vererbung, Rauchen (Raucher haben verglichen mit Nichtrauchern ein vier- bis sechsfach erhöhtes Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln), Diabetes mellitus (insbesondere wenn der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist), Osteoporose, Schwangerschaft (durch Hormonumstellung lockert das Bindegewebe auf,das Zahnfleisch schwillt an und Bakterien können leichter in die Tiefe vordringen), Karies, Mundatmung, Bruxismus (zumeist stressbedingtes Zähneknirschen), allgemeine Abwehrschwäche, insbesondere „immun-supprimierte“ Individuen (während oder nach Chemotherapie, Transplantations-Patienten etc.),unausgewogene Ernährung, Metallteile im Zuge einer kieferorthopädischen Behandlung

Folgen einer unbehandelten Parodontitis?

Eine unbehandelte Parodontitis erhöht das Risiko z.B. für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Zuckerkrankheit (Diabetes) sowie Schwangerschaftskomplikationen und kann zudem zu Problemen bei Dialyse und Organtransplantationen führen. Letztendlich führt sie aber primär zum Verlust ihrer eigenen Zähne.

Vorbeugung einer Parodontitis?

Um einer Parodontitis vorzubeugen, sollte neben dem eigentlichen Zähneputzen mit der Zahnbürste, auf eine Zahnzwischenraumpflege mit Zahnseide oder Interdentalbürsten und einer Entfernung von Belägen auf dem Zungenrücken sehr genau geachtet werden. Bei regelmäßigen Kontrollen bei unserem Zahnarzt Hans-Werner Schmücker, in Verbindung mit einer professionellen Zahnreinigung alle drei bis sechs Monate können Putznischen gesäubert und Hilfestellungen bei der häuslichen Mundhygiene gegeben werden. Zusätzlich wird ein Risikotest, kurz genannt PSI erhoben, der erste Anzeichen einer Erkrankung liefert.

Wie können Sie selbst eine beginnende Parodontitis erkennen?

gerötetes Zahnfleisch, Mundgeruch, freiliegende Zahnhälse und Blutungen beim Zähneputzen können erste Anzeichen sein, bei diesen Anzeichen kommen Sie bitte zu einer Untersuchung 

Parodontitis ist eine Volkskrankheit − fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens irgendwann mehr oder weniger stark davon betroffen. In der Altersgruppe über vierzig Jahren gehen mehr Zähne durch Parodontitis verloren als durch Karies.

Behandlung

In der Hygienephase werden alle supragingival (oberhalb des Zahnfleischrands) gelegenen harten und weichen Beläge entfernt (professionelle Zahnreinigung, PZR). Hieran schließt sich die geschlossene Behandlungsphase an, bei der die unterhalb des Zahnfleischrands liegenden harten und weichen Beläge entfernt werden. Dies geschieht mit Küretten (speziell geformten Handinstrumenten), mit schall- und ultraschallbetriebenen Geräten oder unter Anwendung bestimmter Laser (die wir bei uns in der Praxis für Sie bereithalten).
 
Prognose

Rechtzeitig und richtig behandelt kann einer Parodontitis fast immer Einhalt geboten werden, allerdings ist diese Behandlung zum Teil sehr langwierig und immer stark von der Mitarbeit des Patienten abhängig. Darum ist auch nach Beendigung der eigentlichen Therapie eine regelmäßige Nachsorge nötig, um einem erneuten Aufflammen der Entzündung frühestmöglich entgegenzuwirken. Hierbei unterstützen wir Sie sehr gerne.

Kosten?

Die Kosten für eine Parodontits-Behandlung werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, die Behandlung muss allerdings zuvor bei der Kasse beantragt werden.

Bei offenen Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Ich freue mich sehr, diese zu beantworten. Zum Kontaktformular