Liebe Patientinnen und Patienten,

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

April 2021: Corona-Schnelltest: Direkt auf dem Parkplatz vor unserer Praxis führt die Rupertus-Apotheke seit März 2021 Schnelltest durch. In der Rupertus-Apotheke in Ottobeuren erfolgt die Anmeldung online. Die Kunden erhalten dort einen QR-Code, den sie zum Test mitbringen müssen.

Anmeldung zum Schnelltest



Leider wurden alle Zahnärzte im Jahr 2020 nicht unter den ärztlichen Rettungsschirm gestellt (ungeachtet, dass die meisten Zahnärzte sehr verantwortungsvoll, trotz zahlreicher Absagen der zu Recht verunsicherten Patienten im März und April 2020 und extrem gestiegener Kosten für Hygienematerial, ebenfalls tagtäglich zur Behandlung ihrer Patienten zur Verfügung standen und erhebliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen hatten), alle anderen Arztgruppen erhielten in den meisten Fällen 90 Prozent der Vergütung aus dem Jahr 2019. 

Unabhängig von dieser Ungleichbehandlung habe ich bereits im März 2020 umfangreiche Maßnahmen getroffen, um meine Praxis (und damit meine ich meine Patienten, meine Mitarbeiterinnen und mich) gegen diesen Virus zu schützen. Im März und April 2020 war die Verunsicherung der Patienten sehr groß, weil zu diesem Zeitpunkt keine wissenschaftlichen Studien zur Infektionstätigkeit in Zahnarztpraxen vorlagen. Meine Praxis war dennoch voll funktionstüchtig, besonders im Einsatz für Schmerz- und Notfälle. Ich konnte durch den vorausschauenden Neubau meiner Praxis im Herbst 2019 und den visionären finanziellen Kraftakt zur Beschaffung von speziellen Hygieneartikeln im Januar 2020 sogar am täglichen Notdienst der KZVB teilnehmen. Zu diesen Maßnahmen zählt auch, mich seit Januar 2020 fast täglich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Coronavirus fortzubilden. 

Daher möchte ich Ihnen zum Thema der Corona-Schutzimpfung eine kurze Zusammenfassung zur Verfügung stellen. Sie soll Ihnen die Entscheidung für oder auch gegen eine Impfung erleichtern. 

Informationen zur Corona-Schutzimpfung (Stand März 2021)

• Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig und für alle Bürger kostenfrei.

• Die in Deutschland verfügbaren Corona-Impfstoffe durchlaufen ein zentralisiertes Zulassungsverfahren, koordiniert von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und bewertet von den Experten der nationalen Arzneimittelbehörden, z.B. dem Paul-Ehrlich-Institut. Eine Zulassung der COVID-19-Impfstoffe wird unter Beachtung aller Bestimmungen, die für die Zulassung eines Impfstoffes in der Europäischen Union gelten, erteilt. Voraussetzung ist ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis. Vor dem Einsatz der Impfstoffe prüft das Paul-Ehrlich-Institut deren Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit und bestätigt diese mit der staatlichen Chargenfreigabe.

 

WIE? WER? WANN? – DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

• Es wird schrittweise geimpft: Denn zuerst müssen wir die Menschen schützen, die das höchste Risiko haben. Natürlich ist das Ziel, dass nach und nach allen Menschen ein gleichberechtigter Zugang zu der Corona-Schutzimpfung gewährleistet wird. Ich habe mich bereits unter https://impfzentren.bayern für eine Impfung registriert. 
• Priorisiert geimpft werden Bürger, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutzbedürftige Personen anzustecken.
• Nur gemeinsam und in Solidarität aller Bürger gelingt uns eine Normalisierung unseres Alltags.

Die wichtigsten Anlaufstellen für Patienten

 
Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums: www.corona-schutzimpfung.de

∙ Bei Krankheitssymptomen und Fragen rund um den Corona-Test gehen Sie auf www.116117.de oder rufen Sie an: 116 117
∙ Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.116117.de/de/index.php
∙ Zur Teilnahme an der Befragung zur Verträglichkeit der COVID-19-Impfstoffe nutzen Sie bitte die SafeVac 2.0-App des Paul-Ehrlich-Instituts (im Apple App Store oder Google Play Store)
∙ Das Coronavirus-Dossier des Paul-Ehrlich-Instituts: www.pei.de/coronavirus
Anmeldungen für einen Impftermin im Allgäu (Ottobeuren in Bad Wörrishofen, Bad Grönenbach in Memmingen finden Sie hier: https://impfzentren.bayern

Warum sollte ich mich gegen COVID-19 überhaupt impfen lassen? Die meisten werden doch gar nicht schwer krank!

Dieser Gedanke ist zunächst nachvollziehbar. Jetzt sollten wir ihn noch etwas weiterdenken. Es gibt einige Personengruppen, die durchaus schwer an einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erkranken.
• Wussten Sie, dass das Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben, bei COVID-19 sehr viel größer ist als bei einer Grippeerkrankung?
• Gerade ältere Menschen, aber auch Personen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken.
• Die neue Corona-Schutzimpfung bietet Ihnen den derzeit bestmöglichen Schutz vor der Erkrankung und möglichen Folgen.
• Erst wenn circa 70% der Bevölkerung immun sind, wird die Übertragung von SARS-CoV-2 so sehr verringert, dass diese Pandemie vorübergeht.

Muss ich mich impfen lassen?

Nein, es wird in Deutschland keine Impfpflicht gegen COVID-19 geben.
• Es ist allerdings stark zu empfehlen, sich impfen zu lassen. Eine Impfung bietet einen guten individuellen Schutz.

Warum bekomme ich die Impfung (erstmal) nicht bei meinem/meiner Hausarzt?

In den ersten Wochen wird die Impfung noch nicht in den Hausarztpraxen verfügbar sein. Das ist gerade eine Sondersituation.
• Das hat vor allem logistische Gründe. Manche Impfstoffe müssen stark gekühlt werden, kommen in großen Mengen und müssen richtig gelagert werden. Außerdem lässt es sich besser organisieren, dass vor allem die Menschen zuerst geimpft werden, die besonders geschützt werden sollen.
• Je mehr Menschen frühzeitig geimpft werden, umso eher kann die Pandemie unter Kontrolle gebracht werden.

 

Wird mir der Impfstoff mit -70°C in den Körper gespritzt?

Nein. Der Impfstoff wird zwar bei circa -70°C aufbewahrt, kurz vor der Impfung wird er aber aufgetaut und in Kochsalzlösung, die bei normaler Kühlschrank- oder Raumtemperatur
gelagert wird, aufgenommen.

 

Wie oft muss ich mich impfen lassen?

Für einen vollständigen Impfschutz müssen Sie sich zwei Mal im Abstand von drei bis vier Wochen impfen lassen.

Gehöre ich zu einer besonderen Risikogruppe? 

Wir müssen hier zwischen Risikofaktoren und Vorerkrankungen unterscheiden.
• Vorerkrankungen sind im Allgemeinen übrigens weniger bedeutsam als das Alter. Das Alter eines Menschen ist der wichtigste Risikofaktor für einen schweren oder sogar tödlichen Erkrankungsverlauf.
• Es gibt einige Vorerkrankungen, die das Risiko für einen schweren COVID-19-Erkrankungsverlauf und Versterben erhöhen. Dazu gehören insbesondere Personen mit Trisomie 21, Organtransplantation, ausgeprägter Adipositas, chronischen Nierenerkrankungen, Demenz, Herzinsuffizienz und Diabetes.
• Andere Vorerkrankungen erhöhen das Risiko nur leicht oder auch gar nicht.

 

Sind die neuen Impfstoffe überhaupt sicher?

In die Impfstoffstudien werden mehrere zehntausend Personen einbezogen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bisher nicht gehäuft aufgetreten.
• Mögliche häufige Nebenwirkungen sind leichte bis moderate Schmerzen an der Einstichstelle, Erschöpfung sowie Kopfschmerzen, die vorübergehend auftreten und normalerweise innerhalb von zwei Tagen verschwinden.
• In den Zulassungsstudien können Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit von 1 zu 1.000 beobachtet werden. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.
• Gewisse Risiken lassen sich nicht ausschließen, aber tatsächlich werden in Deutschland generell nur Impfstoffe genehmigt, die unsere sehr strengen Sicherheitsstandards erfüllen und umfangreichen klinischen Prüfungen unterzogen wurden.
• Die Sicherheitsprüfungen wurden für die Corona-Schutzimpfung insofern optimiert, als die klassischen Prüfschritte parallel und nicht zeitversetzt erfolgt sind. Dabei wurden aber keine Prüfschritte ausgelassen.
• Die Sicherheit von uns allen hat oberste Priorität!

 

Ich habe Angst vor Impfschäden!

Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Ihr Hausarzt ist für Sie da und klärt Sie gerne zu allen Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung auf. Selbstverständlich beantworte ich auch als ihr Zahnarzt in Ottobeuren alle ihre fragen zum Thema Corona-Impfung.
• Es ist so: Die Corona-Schutzimpfung gibt Hoffnung auf einen sicheren und effektiven Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung. Die Impfstoffe wurden im Rahmen von klinischen Studien vor der Zulassung bei mehreren zehntausend Freiwilligen untersucht und es traten bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.
• Das Risiko, Schäden durch die Erkrankung davonzutragen, ist viel höher.

Aktuelle Informationen November/Dezember 2020:

Wir wissen heute mehr über das Virus und seine Verbreitung als im Frühjahr 2020. Und wir können feststellen: Die Schutz- und Hygienemaßnahmen in unseren Praxen haben sich bewährt. Bis heute ist der KZVB kein einziger Fall einer Infektion in einer bayerischen Zahnarztpraxis bekannt – weder bei Zahnärzten und deren Personal noch bei Patienten.

 

Auch Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) belegen das hohe Niveau unserer Schutzvorkehrungen. So wurden bundesweit im Bereich der Zahnmedizin nur 39 Fälle mit einem positiven Testergebnis gemeldet (gegenüber 538 in der Humanmedizin und 4518 in Kliniken). 

Zahnarztpraxen ergriffen bereits vor der Corona-Pandemie im Praxisalltag diverse Maßnahmen zur Verhütung von Infektionen: vom Tragen der persönlichen Schutzausrüstung (ich persönlich gehe einmal und danach nie wieder zu einem Arzt, der seine private Kleidung auch in der Praxis trägt oder dessen Praxis einen ungepflegten Eindruck macht) über Instrumentenaufbereitung bis hin zur Desinfektion von allen potenziell kontaminierten Flächen. Diese Maßnahmen haben sich offensichtlich auch unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie bewährt. Die Vorgaben für Zahnarztpraxen sind seit Jahrzehnten sehr streng. Ich achte genau auf alle Hygienevorschriften, weise meine Mitarbeiterinnen auf jede Vorschrift hin, es finden diesbezüglich regelmäßige interne und externe Schulungen hin. Sprich Hygiene wird in meiner Praxis tagtäglich gelebt, kontrolliert und unabhängig der Kosten für mich umgesetzt.

"Wurden Sie jemals vor der Pandemie von ihrem Hausarzt mit Mundschutz und Handschuhen behandelt?"

Bei uns ist dies seit Jahren Standard.

 

Wir sind gut vorbereitet und treffen vor, während und nach den Behandlungen alle erforderlichen Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem unserer Mitarbeiter. Durch unseren Umzug in die Ulrichstr.6 in Ottobeuren, war es mir schon im Oktober 2019 möglich, eines der modernsten Hygienecenter einzurichten. Ferner werden alle unsere Behandlungszimmer mehrere Minuten nach einer Behandlung gelüftet. 

Das tun wir zu Ihrem und unserem Schutz

  • In unserer Praxis gehören höchste Hygienemaßnahmen nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nicht erst jetzt zum täglichen Standard. Im Rahmen der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus haben wir die Maßnahmen nochmals erhöht. Auch jetzt ist unsere Praxis weiterhin für Sie da und die zahnärztliche Versorgung gesichert.

Zu Ihrer Sicherheit führen wir weitergehende Maßnahmen in unserer Praxis durch:

  • Zur Kontaktvermeidung sind nur noch bis zu drei Patienten aufgrund unserer perfekten Terminplanung gleichzeitig in der Praxis
  • Wir reduzieren Aufenthalte im Wartezimmer und halten dort 1,5 Meter Abstand zwischen den Wartenden ein
  • Alle Türklinken, Oberflächen und Toiletten werden ständig vollständig desinfiziert
  • Wir haben ausreichend Desinfektionsmittel und spezialisierte Schutzmaßnahmen auf Lager, so dass wir eine sichere Behandlung gewährleisten können
  • Durch geringere Wartezeiten, vergrößerten Abstand der Sitzgelegenheiten im Wartezimmer, sowie durch weitere Wartebereiche (insgesamt verfügt unsere Praxis über 4 Aufenthaltsgelegenheiten) in unserer großzügig geplanten Praxis halten wir ihren Praxisbesuch zum Schutz Ihrer Gesundheit so kurz und sicher wie möglich

Eine gesunde Mundhöhle ist immer eine bessere Immunbarriere als eine kranke Mundhöhle. Wer über einen längeren Zeitraum nicht zum Zahnarzt geht, riskiert, dass sich sein Gebisszustand verschlechtert. Deshalb sollten alle notwendigen Behandlungen, Vorsorgeuntersuchungen und Prophylaxe-Maßnahmen durchgeführt werden.

Wichtige Hinweise:

  • Wenn sie sich krank fühlen und z. B. unter Husten, Schnupfen oder Fieber leiden, bitten wir sie den Termin telefonisch zu verschieben oder uns eine E-Mail zu schicken. Bitte kommen sie in diesem Fall nicht persönlich in die Praxis.
  • Hatten sie Kontakt zu einem Corona-Infizierten oder potentiellen Corona-Infizierten bitten wir Sie den zahnärztlichen Behandlungstermin zu verschieben. Wir beraten sie gerne über weitere Maßnahmen, die zu treffen sind. Weitere Informationen erhalten sie unter der Telefon-Nummer 116 117 des Kassenzahnärztlichen Notdienstes.
  • Alle Patienten werden gebeten, direkt nach dem Betreten unserer Praxis die Hände gründlich zu waschen. 
  • Bitte bringen sie keine Begleitpersonen oder zu betreuende Kinder mit in die Zahnarztpraxis, wenn dies nicht unbedingt nötig ist.
Wie auch bisher schon bei uns üblich, erhalten sie einen individuellen Termin. Dadurch entfallen in der Regel Wartezeiten im Wartezimmer. Sie werden schnellstmöglich in ein Behandlungszimmer gesetzt oder in einen weiteren Wartebereich unser Zahnarztpraxis geleitet, um Kontakt zu anderen Patienten zu vermeiden.

Sollten sie bezüglich ihrer zahnärztlichen Behandlung in unserer Zahnarztpraxis Fragen haben, können sie uns telefonisch oder per E-Mail vorab kontaktieren.

 

Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne telefonisch zur Verfügung unter 08332-8323


E-Mail
Anruf
Karte
Infos