Zahnarzt Schmücker-Informationen rund um den Coronavirus

Liebe Patientinnen und Patienten,

die aktuelle Corona- Situation stellt Deutschlands Zahnarztpraxen vor große Herausforderungen. Auch wir haben unseren Mitarbeitern und Patienten gegenüber eine große Verantwortung zu tragen. Als ihr (Zahn)arzt in Ottobeuren möchte ich Sie durch diese aktuellen Informationen unterstützen.

UNSERE PRAXIS IST GEÖFFNET!
denn auch in dieser Krise möchte ich und mein Team für ihre Zahngesundheit und besonders für ihre Zahnschmerzen da sein

ABER:
Wir sind gut vorbereitet und treffen vor, während und nach den Behandlungen alle erforderlichen Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem unserer Mitarbeiter! Dies auch solange wie unsere Schutzausrüstung noch vorhanden ist und keinen Lieferengpässen unterliegt. Da wir unser Leistungsspektrum diesen Gegebenheiten anpassen, kann der zusätzliche Hygieneaufwand aber dazu führen, dass nur notwendige Behandlungen durchgeführt werden können. Wir bitten Sie daher um Ihr Verständnis, wenn kurzfristige Terminverschiebungen und Absagen möglich sind. 

  • Täglich ändert sich die Situation in Deutschland und wir wollen uns flexibel anpassen können.
  • Tragen auch Sie Ihren Beitrag bei und verhalten Sie sich nach den entsprechenden Vorgaben des RKI und der Bundes- und Landesregierung

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne telefonisch zur Verfügung unter 08332-8323

Ferner befinden wir uns in enger kollegialer Absprache mit Dr. Michael Haberland.

Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker


Hier haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt (Stand 26.03.2020, 1. Aktualisierung am 31.03.2020):

  • Coronavirus, Covid-19, Sars-CoV-2? Was die Bezeichnungen bedeuten.

Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Virus Sars-CoV-2 gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom "neuartigen Coronavirus".

Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen "Sars-CoV-2" ("Severe Acute Respiratory Syndrome"-Coronavirus-2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde "Covid-19" (Coronavirus-Disease-2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

  • Wann sollte ich mich an einen Arzt wenden?

Das Gesundheitsamt im Unterallgäu testet im Rahmen des Infektionsschutzes zurzeit Patienten, die aus einem Risikogebiet (insbesondere Italien, Tirol und Ägypten) zurückkehren und Symptome aufweisen (die tagesaktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie hier)- dies entfällt aber, weil bei solch einer Pandemie ergebe es irgendwann keinen Sinn mehr, nach einzelnen Gebieten zu unterscheiden, sagte Herr Wieler ( RKI) zur Begründung (Stand 26.03.2020), oder die direkten Kontakt (mindestens 15 Minuten „Face to face“-Kontakt, also von Angesicht zu Angesicht, oder Kontakt im Rahmen von medizinischen oder pflegerischen Tätigkeiten) mit einer positiv getesteten Person hatten.


Wenn Sie Symptome wie Husten, Schnupfen und Fieber haben, aber keinen Kontakt zu einem Corona-Erkrankten hatten und auch nicht in einem Risikogebiet waren, kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Bitte überlegen Sie aber, ob der Arztbesuch dringend notwendig ist.

Im Falle eines Coronaverdachts ist das Gesundheitsamt am Landratsamt Unterallgäu auch am Wochenende für Bürger erreichbar, jeweils Samstag und Sonntag, von 12 bis 15 Uhr unter Telefon (08261) 9 95 - 4 06. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern ist zudem unter  der Rufnummer 116-117 rund um die Uhr, sieben Tage die Woche zu erreichen. Ärzte können auch das Gesundheitsamt rund um die Uhr kontaktieren.

  • Wer muss informiert werden, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus besteht oder wenn eine Erkrankung nachgewiesen wurde?

Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den begründeten Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus hat, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz umgehend melden. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Ermittlung weiterer Kontaktpersonen) einleiten kann.
Erkrankte werden isoliert und medizinisch betreut. Auch Kontaktpersonen müssen lückenlos identifiziert werden und für 14 Tage (die maximale Dauer der Inkubationszeit) in Quarantäne. In diesen 14 Tagen muss sich die isolierte Kontaktperson umgehend beim Gesundheitsamt melden, sobald Symptome bei ihr auftreten. 

Nähere Informationen über die häusliche Quarantäne hat das Robert-Koch-Institut in einem Flyer zusammengestellt.

  • Der Freistaat will den Landkreisen Stoff für Atemschutzmasken zur Verfügung stellen. Was passiert im Unterallgäu mit dem Material? Können Bürger Masken nähen?

Der Landkreis Unterallgäu plant, das Material einer Firma zur Verfügung zu stellen, die daraus professionell Schutzmasken fertigt.
Bürger, die Masken nähen möchten, können aus eigenem Stoff Masken für den privaten Gebrauch herstellen. Eine Nähanleitung (zur Verfügung gestellt von der Feuerwehr Essen) finden Sie beispielhaft hier.

Bitte beachten Sie: Laut bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) dürfen selbst genähte Atemschutzmasken nicht vom Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen verwendet werden!

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