ALLGEMEINE INFORMATIONEN ihrer Zahnarztpraxis Schmücker zum Thema:
Corona, Covid, Long Covid und die Impfung aus zahnmedizinischer Sicht

Nebenwirkungen der Impfung aus zahnmedizinischer Sicht


Omicron-Informationen ihres Zahnarztes Schmücker

Omikron - Informationen ihres Zahnarztes Schmücker (Stand 12.Januar 2022)

Inzidenzen von über 1000 – Höchststand im Februar?

Wir werden meiner Meinung nach Inzidenzen von deutlich über 1000 bekommen – im Bundesdurchschnitt, regional (Allgäu) auch deutlich darüber. Im Februar könnte der Höchststand erreicht sein. Im Vergleich zur Delta-Variante führt Omikron möglicherweise zu weniger schweren Erkrankungen und damit zu einer deutlich geringeren Zahl an Krankenhauseinweisungen. Warum dann noch zur Impfung? Der Schutz einer Impfung liegt bis sechs Monate nach der zweiten Impfung bei etwa 72 Prozent, nach dem Booster sogar bei rund 88 Prozent. Der reine Schutz vor Ansteckung mit Omikron wird mit den jetzigen Impfstoffen immer suboptimal sein". Aber: "Die Impfstoffe tun trotzdem, was sie sollen: Sie schützen vor schweren Verläufen und das sehen wir aktuell bei Omikron." 

Der Schutz vor einer schweren COVID-19-Erkrankung mit Hospitalisierung aufgrund der Omikron-Variante bleibt bei einer Impfung laut Studien sehr hoch.

 

Zahnärztliche Behandlung ist unabhängig von 3G-Regel (Stand 02.12.2021) 

Eine zahnärztliche Behandlung steht für alle Patientinnen und Patienten zur Verfügung – auch solchen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder darauf getestet sind.  Patientinnen und Patienten müssen daher vor ihrer Behandlung in einer Zahnarztpraxis keinen entsprechenden 3G-Nachweis vorlegen. Der Impfstatus der Patientin oder des Patienten darf aber erfragt werden und auf Testangebote hingewiesen werden.  Durch besondere Maßnahmen kann es allerdings zu einer zeitlichen Verschiebung bei nicht geimpften Patienten bei der Behandlung kommen. Unabhängig davon rufen BZÄK und KZBV alle Personen, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, dazu auf, das flächendeckende Impfangebot in Deutschland zeitnah zu nutzen – die Impfung schützt nachweislich die eigene Gesundheit und die Gesundheit von Mitmenschen.

Noch keine Impfungen in Zahnarztpraxen(Stand 02.12.2021)

Die Bund-Länder-Konferenz hat beschlossen, dass auch Zahnärzte Corona-Schutzimpfungen durchführen können und sollen. Die rechtlichen Voraussetzungen für Impfungen in Zahnarztpraxen müssen aber erst noch geschaffen werden. Es ist somit zu früh, um als Patient in den Praxen nachzufragen und entsprechende Termine zu vereinbaren, erklärten die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV). Denn technische und juristische Vorbereitungen und die Impfstofflogistik sind noch nicht final geklärt, werden aber derzeit von den zuständigen Stellen unter Hochdruck erarbeitet. So muss etwa der Gesetzgeber erst eine entsprechende Gesetzesänderung vornehmen. Auf diese vorgelagerte Prozesskette müssen Zahnärzteschaft und Patienten jetzt zunächst warten. 


Nebenwirkungen bei einer Corona-Impfung aus zahnmedizinischer Sicht

Seit November 2019 beschäftige ich mich nun intensiv mit dem Coronavirus, speziell auf meinem Fachgebiet der Zahnmedizin. Ich möchte Ihnen daher einen kurzen Überblick geben, über die möglichen Nebenwirkungen einer Impfung gegen das Coronavirus. Aus meiner Sicht sind diese Nebenwirkungen sehr gering und unterliegen fast immer dem statistischen Mittel. Diese Übersicht durch einen fachkundigen und qualifizierten Zahnarzt soll Ihnen die Möglichkeit bieten, sich außerhalb von Facebook und Co. unabhängig zu diesem Thema zu informieren.

Anbei eine kurze Erklärung der Namen ( zuerst die korrekte wissenschaftliche und pharmazeutische Bezeichnung, dann die umgangssprachliche Bezeichnung der Impfstoffe). Dies soll Ihnen helfen, die Studien einfacher zu lesen.

  • Comirnaty (Biontech/Pfizer)
  • Spikevax (Moderna)
  • Vaxzevria (AstraZeneca)
  • Janssen (Johnson & Johnson)

Boosterimpfung und Zahnschmerzen? (Stand Dezember 2021)
Studien zu Nebenwirkungen durch eine Booster Impfung im Bereich der Zahnmedizin, sprich dadurch ausgelöste Zahnschmerzen, liegen aktuell nicht vor

Zahnschmerzen, Zahnbehandlung und Impfung? (Stand Juni/Juli 2021, aktualisiert Dezember 2021)

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5 °C oder höher) leidet, sollte erst nach der Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5 °C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Einige zahnmedizinische Erkrankungen (zum Beispiel ein eitriger Abszess oder eine Extraktion mehrerer Zähne) sollten erst mit ihrem Zahnarzt abgeklärt werden, ansonsten ist eine Impfung gegen den Coronavirus auch in diesen Fällen meistens unbedenklich. Es ist jedoch ratsam, zwischen einer Corona Schutzimpfung und einer größeren Zahnbehandlung eine gewisse Zeit verstreichen zu lassen, damit das Immunsystem die Impfung richtig verarbeiten und sich davon erholen kann. Darum sollten Impftermine und fällige Zahnbehandlungen gut mit ihrem Zahnarzt abgestimmt werden. Der Nutzen einer rechtzeitigen Impfung überwiegt in meinen Augen allerdings das sehr geringe Restrisiko, dass ihr Immunsystem durch eine zahnmedizinische Behandlung überfordert ist. Füllungen, Wurzelbehandlungen (wenn der Zahn entzündet ist, kann ihr Zahnarzt dies durch eine gezielte Behandlung mit entsprechenden Medikamenten umgehend behandeln) und einfache Extraktionen eines Zahnes sind somit auch kurz vor oder nach einer Impfung durchführbar.

Zahnschmerzen nach einer Astrazeneca-Impfung?
Prof. Alexander Kekulé verneint dies in einem Podcast vom 02.Juli 2021: "Eher ein zufälliges Ereignis,..." (siehe auch)

Zahnschmerzen durch die Covid-19-Schutzimpfung?
Es besteht bisher kein Zusammenhang zwischen einer Impfung gegen den Coronavirus und plötzlich auftretenden Zahnschmerzen, es kann allerdings sein, das ihr Immunsystem durch die Bildung von Antikörpern beschäftigt ist und sich somit eine verdeckte Entzündung, zum Beispiel an der Wurzelspitze erst dadurch bemerkbar macht

Antibiotika bei einer Impfung?
Antibiotika und Impfung stellen keine Kontraindikation dar, das heißt, auch bei einer Antibiotikaeinnahme und einer zeitlich nahen Impfung stellt dies kein Problem dar (Quelle: Professor Timo Ulrichs). Manchmal muss eine Infektion an den Zähnen auch mit Antibiotika durch den Zahnarzt behandelt werden, sollte dies der Fall sein, können Sie sich trotzdem impfen lassen, solange ihre Temperatur nicht über 38,5 °C liegt

Darf ich vor oder nach der Corona-Impfung Schmerzmittel (zum Beispiel wegen Zahnschmerzen) nehmen?
Aus Studien zu Nicht-Corona-Impfstoffen ist bekannt, dass eine prophylaktische, also eine Schmerzmittel-Einnahme vor der Impfung „nicht empfehlenswert sei“. Anders verhält es sich, wenn der Griff zu Paracetamol, Ibuprofen etc. nach der Impfung erfolgt. Stand jetzt gebe es „keine Evidenz, dass die Gabe dieser Medikamente beim Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen nach der Impfung den Impferfolg signifikant beeinflussen könnte“, schreibt das RKI. Neue Studien vom Juli 2021 weisen jedoch auf einen etwas geringeren Schutz hin, nach Möglichkeit sollten Sie daher einige Stunden vor und nach der Impfung auf schmerzstillende Medikamente verzichten.

Verursacht die Corona-Impfung Gesichtslähmungen?
Jede Impfung kann Nebenwirkungen verursachen – auch die Covid-Impfung. Lähmungserscheinungen im Gesicht sind möglich – aber auch extrem selten. Bei einer Fazialisparese handelt es sich um eine Gesichtslähmung, die meist nicht lange andauert. So informiert die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), dass sie sich in 95 Prozent der Fälle innerhalb eines Monats von selbst wieder zurückbildet. Die Gabe von Kortikosteroiden beschleunigt den Genesungsprozess, so die DGN. Fazialisparesen werden häufig mit Viruserkrankungen – etwa Grippe oder Gürtelrose – in Verbindung gebracht, heißt es weiter. Doch auch Impfungen könnten die Entwicklung von Fazialisparesen triggern (begünstigen). Auch nach Corona-Impfungen kam es zu derartigen Fällen, allerdings handelt es sich um eine sehr seltene Komplikation (Auftreten im zweistelligen Bereich bei zweistelligen, millionenfach verabreichten Impfungen). Ob ein Zusammenhang besteht ist derzeit wissenschaftlich noch nicht genau untersucht.

Update August 2021: Bell Parese nach der Impfung?
In den umfangreichen klinischen Prüfungen vor der Zulassung wurden nach Gabe von Comirnaty 4 Fälle, sowie nach Gabe von COVID-19 Vaccine Moderna 3 Fälle (gegenüber 1 Fall in der Kontrollgruppe der Ungeimpften) von akuter Gesichtslähmung (Bell-Parese) beobachtet (entspricht einer Häufigkeit zwischen 0,1% und 0,01%). Ob das im ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung steht, wird jeweils weiter untersucht. Die Bell Parese bildet sich für gewöhnlich bei 85 Prozent der betroffenen Patienten wieder vollständig zurück.

Quelle: https://www.pei.de/SharedDocs/FAQs/DE/coronavirus/sicherheit-wirksamkeit-impfstoff/15-coronavirus-impfstoff-covid-19-welche-impfreaktionen-koennen-auftreten.html

Update November 2021: Guillain-Barré-Syndrom nach Vektor-Impfstoffen?
Darüber hinaus beobachtet das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) auch sehr seltene Fälle des Guillain-Barré-Syndroms (GBS). Diese ereigneten sich mit einer Häufigkeit von 1 unter 100.000 Geimpften, die die Vektorimpfstoffe Vaxzevria und Janssen bekommen hatten. Nach mRNA-Impfstoffen ist die Berichtsrate nicht höher als statistisch zu erwarten. Beim GBS handelt es sich um eine Entzündung von Nerven, die mit Lähmungen einhergeht. Auf folgende mögliche Symptome weist die US-Arzneimittelbehörde FDA in diesem Zusammenhang hin:

- Schwäche in Armen und Beinen
- Schwierigkeiten beim Gehen
- Schwierigkeiten bei Bewegungen des Gesichts (auch beim Kauen, Sprechen und Schlucken)
- Schwierigkeiten, Blase und Darm zu kontrollieren
- Schwierigkeiten, die Augen zu bewegen, und Doppeltsehen

Wer diese Symptome bemerkt, sucht am besten einen Arzt auf. In den der FDA gemeldeten Fällen traten sie meist innerhalb von 42 Tagen nach der Impfung auf.
Quelle: https://www.aponet.de/artikel/ein-monat-corona-impfung-diese-nebenwirkungen-traten-auf-22955

Update Januar 2022: Schwere Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen sind sehr selten 
Ein Jahr nach dem Start der Corona-Impfungen zieht das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Bilanz: Schwere Nebenwirkungen im Zusammenhang mit den Impfungen sind demnach sehr selten.

Bitte lassen Sie sich impfen

Bitte lassen Sie sich impfen, trotz sinkender Zahlen, ist die Corona Pandemie noch lange nicht überwunden. Die neue Variante "Omikron" ist aber auch für mich bisher nicht einschätzbar. Sie haben die Wahl, entweder eine Impfung oder irgendwann eine Covid 19-Erkrankung zu durchleiden, eine Alternative gibt es in meinen Augen nicht. Zusätzlich unterstützen Sie durch ihre Impfung das Erreichen einer "Herdenimmunität" um besonders Kinder und nicht impffähige Patienten vor dem Coronavirus zu schützen und besonders gerade die Intensivstationen zu entlasten.


Impfpflicht

Ab dem 15. März 2022 müssen alle Personen, die in Arzt-, Zahnarztpraxen, Heimen oder Kliniken arbeiten, geimpft oder genesen sein. 

"Die Impfpflicht ist eigentlich eine Pflicht zum Immunitätsnachweis", stellt der Virchowbund klar. Sie gilt für Personen, die in Arztpraxen und Zahnarztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei Heilpraktikern tätig sind. Dazu zählen laut Virchowbund auch Reinigungskräfte, Hausmeister, Transport- oder Küchenpersonal, ebenso Leihkräfte und Praktikanten.


Wir sind geimpft

Meine Mitarbeiterinnen und ich haben alle die Boosterimpfung erhalten.

Hinweis: "Durch gesetzliche Vorgaben, aber auch durch meinen Einsatz, meine Patienten und meine Mitarbeiterinnen zu schützen, werden ständig Impfungen an mir und meinen Mitarbeiterinnen in meiner Praxis durchgeführt (Hepatitis A/B Impfung, Masernimpfung, Tetanus etc.). Dies dient nicht nur unserem Schutz, sondern auch dem Schutz und dem Wohlergehen der Allgemeinheit. Ich persönlich spende Blut, lasse mich impfen und bin selbstverständlich auch Organspender. Dies sehe ich gerade als Arzt und Mensch für eine wichtige und moralische Verpflichtung."


Zahnschmerzen und Coronaimpfung? Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker in Ottobeuren beantwortet gerne ihre Fragen

 


 

Covid-Risikofaktor Zähne (Stand Dezember 2021)
Mehrere Studien geben nun auch Hinweise darauf, dass eine Zahnfleischentzündung oder generell schlechte Mundhygiene ein Risikofaktor für Covid-19 ist. So konnte zuletzt eine Untersuchung aus Katar zeigen, dass Covid-19-Patienten mit bestehender Parodontitis 3,5-mal häufiger auf einer Intensivstation landen, 4,5-mal häufiger beatmet werden müssen und sogar neunmal häufiger versterben als Patienten mit intakter Mundflora.

Grund: Denn orale Bakterien können die Lunge infizieren

Die Forscher beobachteten, dass Patienten mit Parodontitis orale Bakterien einatmen, die aus dem Mund in die Lunge gelangen und dort zusätzliche Entzündungen auslösen können – insbesondere bei Patienten, die ein Beatmungsgerät verwenden. "Dies kann zur Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Patienten mit Covid-19 beitragen und das Sterberisiko erhöhen", sagte Studienautor Mariano Sanz. Er empfiehlt daher, bei Covid-19-Patienten mit Parodontitis den Mundraum vor der Beatmung zu desinfizieren. Die Studienergebnisse würden es erfordern, Parodontitis als weiteren Risikofaktor für Covid-19 anzusehen.

Mundhygiene vor allem in Corona-Zeiten wichtig

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie rät schon lange dazu, auch in Zeiten der Pandemie die Zahnpflege nicht zu vernachlässigen. Um Parodontitis vorzubeugen, sei eine gute Mundhygiene essenziell. Zweimal täglich Zähneputzen sollte selbstverständlich sein, reicht aber zur Vorbeugung nicht aus. So sollten die Zahnzwischenräume ebenfalls mit Zahnseide oder speziellen Interdentalbürsten gereinigt werden. Zudem empfiehlt sich mindestens zweimal jährlich eine Prophylaxe beim Zahnarzt. Dabei werden Beläge sowie Zahnstein entfernt und die Zähne mit Fluorid behandelt. Quelle: https://idw-online.de/de/news762486


Long COVID zeigt auch orale Manifestationen (Stand Januar 2022)

Ulzerationen und hämorrhagische Veränderungen der Mundschleimhaut, Candidose auf der Zunge und aphthöse Läsionen sind laut einer Studie die häufigsten Long-COVID-assoziierten oralen Manifestationen.


Zahnmedizin und Corona

Ich habe bereits im März 2020 umfangreiche Maßnahmen getroffen, um meine Praxis (und damit meine ich meine Patienten, meine Mitarbeiterinnen und mich) gegen diesen Virus zu schützen. Im März und April 2020 war die Verunsicherung der Patienten sehr groß, weil zu diesem Zeitpunkt keine wissenschaftlichen Studien zur Infektionstätigkeit in Zahnarztpraxen vorlagen. Meine Praxis war dennoch voll funktionstüchtig, besonders im Einsatz für Schmerz- und Notfälle. Ich konnte durch den vorausschauenden Neubau meiner Praxis im Herbst 2019 und den visionären finanziellen Kraftakt zur Beschaffung von speziellen Hygieneartikeln (so hatte sich der Preis für Handschuhe und Mundschutz zum Teil versechsfacht) im Januar 2020 sogar am täglichen Notdienst der KZVB teilnehmen. Bis zum Mai 2021 und damit bis zur vollständigen Impfung aller Mitarbeiter(innen) in der Zahnarztpraxis Schmücker, konnte somit jeder Fall einer Covid-19 Erkrankung vermieden werden. Zu diesen Maßnahmen zählt aber auch, dass ich mich seit Januar 2020 fast täglich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Coronavirus fortbilde. 

Ich möchte Ihnen daher zum Thema der Corona-Schutzimpfung eine kurze Zusammenfassung zur Verfügung stellen. Sie soll Ihnen die Entscheidung für oder auch gegen eine Impfung erleichtern.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung (Stand März 2021, aktualisiert im April und Dezember 2021)

Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig und für alle Bürger kostenfrei.

Anmeldung zur Impfung

Die in Deutschland verfügbaren Corona-Impfstoffe durchlaufen ein zentralisiertes Zulassungsverfahren, koordiniert von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und bewertet von den Experten der nationalen Arzneimittelbehörden, z.B. dem Paul-Ehrlich-Institut. Eine Zulassung der COVID-19-Impfstoffe wird unter Beachtung aller Bestimmungen, die für die Zulassung eines Impfstoffes in der Europäischen Union gelten, erteilt. Voraussetzung ist ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis. Vor dem Einsatz der Impfstoffe prüft das Paul-Ehrlich-Institut deren Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit und bestätigt diese mit der staatlichen Chargenfreigabe.

 

WIE? WER? WANN? – DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

• Nur gemeinsam und in Solidarität aller Bürger gelingt uns eine Normalisierung unseres Alltags
• Ich selbst und alle meine Mitarbeiterinnen sind bereits zweifach geimpft (im Dezember 2021 auch dreifach)

Die wichtigsten Anlaufstellen für Patienten

 Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums: www.corona-schutzimpfung.de

∙ Bei Krankheitssymptomen und Fragen rund um den Corona-Test gehen Sie auf www.116117.de oder rufen Sie an: 116 117
∙ Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.116117.de/de/index.php
∙ Zur Teilnahme an der Befragung zur Verträglichkeit der COVID-19-Impfstoffe nutzen Sie bitte die SafeVac 2.0-App des Paul-Ehrlich-Instituts (im Apple App oder Google Play Store)
∙ Das Coronavirus-Dossier des Paul-Ehrlich-Instituts: www.pei.de/coronavirus

Anmeldungen für einen Impftermin im Allgäu (z.B. Ottobeuren in Bad Wörrishofen, Bad Grönenbach in Memmingen) finden Sie hier: https://impfzentren.bayern

Ich habe keine Möglichkeit, selbst zum Impfzentrum zu gelangen. Wer kann mir helfen?
Für Personen, die nicht selbst zum Impfzentrum gelangen, keine Angehörigen haben, die den Fahrdienst übernehmen können, und sich auch kein Taxi leisten können bieten einige Nachbarschaftshilfen einen Fahrdienst an. Eine Übersicht über die Nachbarschaftshilfen im Landkreis Unterallgäu finden Sie auf der Internetseite der Freiwilligenagentur Schaffenslust. Bei eingeschränkter Mobilität übernimmt unter Umständen (Pflegegrad oder Schwerbehindertenausweis) die Krankenkasse die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum. Setzen Sie sich dazu mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung. 

Welche Unterlagen sollte man zum Impftermin mitbringen?
Bitte bringen Sie zur Impfung folgende Unterlagen mit (falls vorhanden):
Ihren Impfpass, medizinische Unterlagen wie zum Beispiel Herzpass, Allergieausweis, Diabetikerausweis, Medikamentenplan sowie Personalausweis, Aufklärungsmerkblatt, Impfbogen (Anamnese- und Einwilligungsbogen) (wenn möglich bereits ausgefüllt)

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Impftermin nur wahrnehmen können, wenn Sie sich ausweisen können und zu allen gemachten Angaben zur Priorisierung (Beruf, Vorerkrankungen oder besondere Wohnsituation) Nachweise vorlegen können - also zum Beispiel einen Arztbrief, Befundmitteilungen oder eine Bestätigung des Arbeitsgebers.
Tragen Sie beim Besuch des Impfzentrums bitte eine Mund-Nasen-Bedeckung (möglichst FFP2-Maske).

Warum sollte ich mich gegen COVID-19 überhaupt impfen lassen? Die meisten werden doch gar nicht schwer krank!
Dieser Gedanke ist zunächst nachvollziehbar. Jetzt sollten wir ihn noch etwas weiterdenken. Es gibt einige Personengruppen, die durchaus schwer an einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erkranken.
• Wussten Sie, dass das Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben, bei COVID-19 sehr viel größer ist als bei einer Grippeerkrankung?

• Gerade ältere Menschen, aber auch Personen mit Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken.
• Die neue Corona-Schutzimpfung bietet Ihnen den derzeit bestmöglichen Schutz vor der Erkrankung und möglichen Folgen.
• Erst wenn circa 70% der Bevölkerung immun sind, wird die Übertragung von SARS-CoV-2 so sehr verringert, dass diese Pandemie vorübergeht.

Muss ich mich impfen lassen?
Nein, es wird in Deutschland keine Impfpflicht gegen COVID-19 geben (Stand November 2021, die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten)
• Es ist allerdings stark zu empfehlen, sich impfen zu lassen. Eine Impfung bietet einen guten individuellen Schutz.

Wann bekomme ich die Impfung bei meinem/meiner Hausarzt/Hausärztin?
Die meisten Hausärzte bieten Ihnen eine Impfung auch in ihrer Praxis an, kontaktieren Sie bitte diesbezüglich direkt ihren Hausarzt.

MACHT DER IMPFTSTOFF UNFRUCHTBAR?
Auch die Frage, ob Frauen mit Kinderwunsch ohne Bedenken eine Impfung erhalten können, wird beantwortet: Umfangreiche Prüfungen ergeben keinen Hinweis auf eine mögliche Unfruchtbarkeit. Die Fehlinformation, so das RKI, "beruht darauf, dass das Protein, welches von den Impfungen kodiert wird, strukturell ähnlich ist wie ein Protein, das für die Fruchtbarkeit wichtig ist. Tatsächlich beschränkt sich diese Ähnlichkeit jedoch auf wenige Abschnitte des Proteins. Solche Ähnlichkeiten treten jedoch sehr häufig auf und sind nicht spezifisch für die COVID-19-Impfung."

Wie oft muss ich mich impfen lassen?
Für einen vollständigen Impfschutz müssen Sie sich zwei Mal im Abstand von 3-12 Wochen impfen lassen (je nach Art des Impfstoffes). Eine Boosterimpfung wird ab dem 5.Monat empfohlen.

Gehöre ich zu einer besonderen Risikogruppe? 
Wir müssen hier zwischen Risikofaktoren und Vorerkrankungen unterscheiden.
• Vorerkrankungen sind im Allgemeinen übrigens weniger bedeutsam als das Alter. Das Alter eines Menschen ist der wichtigste Risikofaktor für einen schweren oder sogar tödlichen Erkrankungsverlauf. Es gibt einige Vorerkrankungen, die das Risiko für einen schweren COVID-19-Erkrankungsverlauf und Versterben erhöhen. Dazu gehören insbesondere Personen mit Trisomie 21, Organtransplantation, ausgeprägter Adipositas, chronischen Nierenerkrankungen, Demenz, Herzinsuffizienz und Diabetes.


Zahnschmerzen und Impfung?
Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5 °C oder höher) leidet, sollte erst nach der Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5 °C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Einige zahnmedizinische Erkrankungen (zum Beispiel ein eitriger Abszess) oder eine Extraktion mehrerer Zähne sollte erst mit ihrem Zahnarzt abgeklärt werden, ansonsten ist eine Impfung auch in diesen Fällen meistens unbedenklich. Es ist jedoch ratsam, zwischen einer Coronaschutzimpfung und einer größeren Zahnbehandlung eine gewisse Zeit verstreichen zu lassen, damit das Immunsystem die Impfung richtig verarbeiten und sich davon erholen kann. Darum sollten Impftermine und fällige Zahnbehandlungen gut abgestimmt werden. 

Was ist, wenn ich keine Möglichkeit habe, den mir vorgeschlagenen Impftermin wahrzunehmen?
Bitte stornieren Sie in diesem Fall den Termin online bei https://impfzentren.bayern in Ihrem Onlinekonto.
Falls Sie kein Onlinekonto haben, können sie den Termin telefonisch beim Impfzentrum stornieren unter (08247) 909910. Derzeit ist die Anmelde-Hotline auch am Wochenende von 9 bis 14 Uhr besetzt.


Sind die neuen Impfstoffe überhaupt sicher?
In die Impfstoffstudien werden mehrere zehntausend Personen einbezogen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bisher nicht gehäuft aufgetreten.
• Mögliche häufige Nebenwirkungen sind leichte bis moderate Schmerzen an der Einstichstelle, Erschöpfung sowie Kopfschmerzen, die vorübergehend auftreten und normalerweise innerhalb von zwei Tagen verschwinden.
• In den Zulassungsstudien können Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit von 1 zu 1.000 beobachtet werden. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.

• Gewisse Risiken lassen sich nicht ausschließen, aber tatsächlich werden in Deutschland generell nur Impfstoffe genehmigt, die unsere sehr strengen Sicherheitsstandards erfüllen und umfangreichen klinischen Prüfungen unterzogen wurden.
• Die Sicherheitsprüfungen wurden für die Corona-Schutzimpfung insofern optimiert, als die klassischen Prüfschritte parallel und nicht zeitversetzt erfolgt sind. Dabei wurden aber keine Prüfschritte ausgelassen.
• Die Sicherheit von uns allen hat oberste Priorität!


Ich habe Angst vor Impfschäden!
Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Ihr Hausarzt ist für Sie da und klärt Sie gerne zu allen Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung auf. Selbstverständlich beantworte ich auch als ihr Zahnarzt in Ottobeuren alle ihre Fragen zum Thema Corona-Impfung.
• Es ist so: Die Corona-Schutzimpfung gibt Hoffnung auf einen sicheren und effektiven Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung. Die Impfstoffe wurden im Rahmen von klinischen Studien vor der Zulassung bei mehreren zehntausend Freiwilligen untersucht und es traten bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Über langfristige Effekte können jedoch noch keine Aussagen gemacht werden.
• Das Risiko, Schäden durch die Erkrankung davonzutragen, ist viel höher.

Wo finden Senioren, Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige nähere Informationen?
Die Corona-Pandemie stellt Senioren und Pflegebedürftige sowie Menschen mit Behinderung und deren Angehörige vor ganz besondere Herausforderungen. Ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen müssen besonders vor einer Ansteckung geschützt werden. Dies führt zu vielen Fragen, aber auch zu vielen Unsicherheiten und Ängsten.
Wir haben eine eigene Seite für Sie zusammengestellt, um möglichst viele Fragen zu beantworten. Diese finden Sie hier.


Schutz und Behandlung in ihrer Zahnarztpraxis Schmücker

Wir wissen heute mehr über das Virus und seine Verbreitung als im Frühjahr 2020. Und wir können feststellen: Die Schutz- und Hygienemaßnahmen in unseren Praxen haben sich bewährt. Bis heute ist der KZVB kein einziger Fall einer Infektion in einer bayerischen Zahnarztpraxis bekannt – weder bei Zahnärzten und deren Personal noch bei Patienten (Stand Dezember 2021).

Auch Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) belegen das hohe Niveau unserer Schutzvorkehrungen. So wurden bundesweit im Bereich der Zahnmedizin nur 39 Fälle mit einem positiven Testergebnis gemeldet (gegenüber 538 in der Humanmedizin und 4518 in Kliniken). 

Zahnarztpraxen ergriffen bereits vor der Corona-Pandemie im Praxisalltag diverse Maßnahmen zur Verhütung von Infektionen: vom Tragen der persönlichen Schutzausrüstung (ich persönlich gehe einmal und danach nie wieder zu einem Arzt, der seine private Kleidung auch in der Praxis trägt oder dessen Praxis einen ungepflegten Eindruck macht) über Instrumentenaufbereitung bis hin zur Desinfektion von allen potenziell kontaminierten Flächen. Diese Maßnahmen haben sich offensichtlich auch unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie bewährt. Die Vorgaben für Zahnarztpraxen sind seit Jahrzehnten sehr streng. Ich achte genau auf alle Hygienevorschriften, weise meine Mitarbeiterinnen auf jede Vorschrift hin, es finden diesbezüglich regelmäßige interne und externe Schulungen hin. Sprich Hygiene wird in meiner Praxis tagtäglich gelebt, kontrolliert und unabhängig der Kosten für mich umgesetzt.

"Wurden Sie jemals vor der Pandemie von ihrem Hausarzt mit Mundschutz und Handschuhen behandelt?" Bei uns ist dies seit Jahren Standard.

Wir sind gut vorbereitet und treffen vor, während und nach den Behandlungen alle erforderlichen Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem unserer Mitarbeiter. Durch unseren Umzug in die Ulrichstr.6 in Ottobeuren, war es mir schon im Oktober 2019 möglich, eines der modernsten Hygienecenter einzurichten. Ferner werden alle unsere Behandlungszimmer mehrere Minuten nach einer Behandlung gelüftet. 

Das tun wir zu Ihrem und unserem Schutz

  • In unserer Praxis gehören höchste Hygienemaßnahmen nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts nicht erst jetzt zum täglichen Standard. Im Rahmen der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus haben wir die Maßnahmen nochmals erhöht. Auch jetzt ist unsere Praxis weiterhin für Sie da und die zahnärztliche Versorgung gesichert.

Zu Ihrer Sicherheit führen wir weitergehende Maßnahmen in unserer Praxis durch:

  • Zur Kontaktvermeidung sind nur noch bis zu drei Patienten aufgrund unserer perfekten Terminplanung gleichzeitig im Wartezimmer
  • Wir reduzieren Aufenthalte im Wartezimmer und halten dort 1,5 Meter Abstand zwischen den Wartenden ein
  • Alle Türklinken, Oberflächen und Toiletten werden ständig vollständig desinfiziert
  • Wir haben ausreichend Desinfektionsmittel und spezialisierte Schutzmaßnahmen auf Lager, so dass wir eine sichere Behandlung gewährleisten können
  • Durch geringere Wartezeiten, vergrößerten Abstand der Sitzgelegenheiten im Wartezimmer, sowie durch weitere Wartebereiche (insgesamt verfügt unsere Praxis über 4 Aufenthaltsgelegenheiten) in unserer großzügig geplanten Praxis halten wir ihren Praxisbesuch zum Schutz Ihrer Gesundheit so kurz und sicher wie möglich

Eine gesunde Mundhöhle ist immer eine bessere Immunbarriere als eine kranke Mundhöhle. Wer über einen längeren Zeitraum nicht zum Zahnarzt geht, riskiert, dass sich sein Gebisszustand verschlechtert. Deshalb sollten alle notwendigen Behandlungen, Vorsorgeuntersuchungen und Prophylaxe-Maßnahmen durchgeführt werden.

Wichtige Hinweise:

  • Wenn sie sich krank fühlen und z. B. unter Husten, Schnupfen oder Fieber leiden, bitten wir sie den Termin telefonisch zu verschieben oder uns eine E-Mail zu schicken. Bitte kommen sie in diesem Fall nicht persönlich in die Praxis.
  • Hatten sie Kontakt zu einem Corona-Infizierten oder potentiellen Corona-Infizierten bitten wir Sie den zahnärztlichen Behandlungstermin zu verschieben. Wir beraten sie gerne über weitere Maßnahmen, die zu treffen sind. Weitere Informationen erhalten sie unter der Telefon-Nummer 116 117 des Kassenzahnärztlichen Notdienstes.
  • Alle Patienten werden gebeten, direkt nach dem Betreten unserer Praxis die Hände gründlich zu waschen. 
  • Bitte bringen sie keine Begleitpersonen oder zu betreuende Kinder mit in die Zahnarztpraxis, wenn dies nicht unbedingt nötig ist.
Wie auch bisher schon bei uns üblich, erhalten sie einen individuellen Termin. Dadurch entfallen in der Regel Wartezeiten im Wartezimmer. Sie werden schnellstmöglich in ein Behandlungszimmer gesetzt oder in einen weiteren Wartebereich unser Zahnarztpraxis geleitet, um Kontakt zu anderen Patienten zu vermeiden.

Sollten sie bezüglich ihrer zahnärztlichen Behandlung in unserer Zahnarztpraxis Fragen haben, können sie uns telefonisch oder per E-Mail vorab kontaktieren.

 

Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne telefonisch zur Verfügung unter 08332-8323


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