Gesunde Zähne beginnen im Babyalter - Ihr Zahnarzt Schmücker


Die ersten Zähne – ein wichtiger Start ins Leben - Kinderzahnmedizin für Babys und Kleinkinder in Ottobeuren

Der Moment, in dem Sie den ersten Zahn Ihres Babys entdecken, vergessen Eltern nie. Ein winziger weißer Punkt im Zahnfleisch – und plötzlich ist da ein neuer Mensch mit einem eigenen Lächeln. Aus dem zahnlosen Baby wird ein kleines Kind, das die Welt jetzt auch mit den Zähnen entdeckt: kauen, beißen, sprechen lernen.

Mit diesem besonderen Moment beginnen aber auch viele Fragen, die uns Eltern in der Praxis fast täglich stellen:

  • Wann kommt der erste Zahn?
  • Wie putze ich die ersten Zähnchen richtig?
  • Welche Zahnpasta ist für Babys geeignet?
  • Braucht mein Kind Fluorid – und wenn ja, wie viel?
  • Darf mein Kind weiterhin einen Schnuller haben?
  • Wann sollte der erste Zahnarztbesuch stattfinden?

Diese und weitere Fragen möchten ich Ihnen auf dieser Seite gerne beantworten

Termin für mein Kind vereinbaren
Ein kleines Mädchen reitet auf einem Spielzeugelefanten im Wartezimmer der Praxis Schmücker

Auch im Wartezimmer sind wir kindgerecht eingerichtet


Warum Milchzähne so viel mehr sind als „Platzhalter"

Ein weit verbreiteter Irrtum: Milchzähne fallen ja sowieso irgendwann aus, also sind sie nicht so wichtig. Das Gegenteil ist der Fall. Milchzähne sind kleine Alleskönner – sie ermöglichen Ihrem Kind das Kauen fester Nahrung, sie sind entscheidend für eine gesunde Sprachentwicklung, und sie halten den Platz für die bleibenden Zähne frei, damit Kiefer und Gebiss sich richtig entwickeln können. Geht ein Milchzahn zu früh verloren, kann das die gesamte Zahnstellung Ihres Kindes durcheinanderbringen.

Deshalb gilt: Gute Zahnpflege beginnt nicht erst mit dem Zahnwechsel, sondern mit dem allerersten Milchzahn. Was Sie jetzt an Gewohnheiten aufbauen, begleitet Ihr Kind sein ganzes Leben – und legt den Grundstein für angstfreie Zahnarztbesuche in der Zukunft.

🦷 Der erste Milchzahn
Bei den meisten Kindern zeigt sich der erste Milchzahn ungefähr im ersten Lebensjahr. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch von Kind zu Kind deutlich unterschiedlich sein.
Häufig beginnen die unteren mittleren Schneidezähne mit dem Durchbruch. Manche Kinder bekommen ihren ersten Zahn bereits mit wenigen Monaten, bei anderen dauert es etwas länger.
Wenn der erste Zahn da ist, beginnt auch die tägliche Zahnpflege.
Wichtig: Auch Milchzähne können Karies bekommen. Deshalb sollte mit der Zahnpflege nicht gewartet werden, bis mehrere Zähne vorhanden sind.
Mehr zum Thema: Der erste Zahn

🪥 Zahnpflege ab dem ersten Zahn
Sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist, sollte er regelmäßig gereinigt werden.
Am Anfang übernehmen selbstverständlich die Eltern das Zähneputzen. Kleine Kinder können die Bewegungen später zunehmend selbst ausprobieren – gründlich nachputzen müssen aber weiterhin die Eltern.
Eine kindgerechte Zahnbürste mit kleinem Bürstenkopf erleichtert das Putzen.
Dabei kommt es weniger darauf an, dass Ihr Kind bereits perfekt selbst putzt. Viel wichtiger ist, dass Zähneputzen von Anfang an zum ganz normalen Tagesablauf gehört.
Kinderzahnpflege richtig gemacht

🧴 Fluorid – warum ist es wichtig?
Fluorid spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der Zähne vor Karies. Es stärkt den Zahnschmelz und hilft dabei, ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe zu machen.
Für Babys und Kleinkinder gelten dabei besondere Empfehlungen hinsichtlich der Fluoridversorgung. Entscheidend ist deshalb die individuelle Situation Ihres Kindes und die Abstimmung mit Kinderarzt oder Zahnarzt.
Wichtig: Verwenden Sie nicht gleichzeitig verschiedene Fluoridquellen, ohne dies mit einer medizinischen Fachperson abzustimmen.
Mehr über Fluorid bei Kindern

🧸 Schnuller – ja oder nein?
Für viele Babys gehört der Schnuller einfach dazu. Er kann beruhigen und beim Einschlafen helfen.
Problematisch kann es werden, wenn ein Schnuller über einen längeren Zeitraum sehr häufig verwendet wird. Dauerhaftes Nuckeln kann die Entwicklung von Zähnen und Kiefer beeinflussen.
Deshalb gilt: Je früher sich Ihr Kind vom Schnuller verabschiedet, desto besser.
Auch das Daumenlutschen kann Auswirkungen auf die Entwicklung von Kiefer und Zahnstellung haben.
Schnuller und Daumenlutschen – was Eltern wissen sollten

🍼 Fläschchen und Ernährung
Nicht nur Süßigkeiten können den Zähnen schaden. Auch häufiges Nuckeln an zucker- oder kohlenhydrathaltigen Getränken kann das Kariesrisiko erhöhen.
Besonders ungünstig ist es, wenn ein Kind über längere Zeit oder immer wieder am Fläschchen mit gesüßten Getränken nuckelt.
Wasser sollte möglichst das bevorzugte Getränk sein.
Auch beim Übergang vom Fläschchen zum normalen Trinken und Essen lohnt es sich, frühzeitig gute Gewohnheiten zu entwickeln.
Ernährung und Kinderzähne

🍎 Eine zahngesunde Ernährung von Anfang an
Kinder brauchen eine abwechslungsreiche Ernährung. Für die Zähne ist dabei vor allem entscheidend, wie häufig Zucker und andere kariogene Lebensmittel und Getränke aufgenommen werden.
Nicht jedes Stück Süßigkeit bedeutet automatisch Karies. Problematisch ist vor allem häufiges Naschen über den ganzen Tag.
Besser ist es, Süßigkeiten – wenn überhaupt – bewusst und möglichst zu einer festen Gelegenheit anzubieten, statt ständig zwischendurch kleine Mengen zu essen oder zu trinken.
Zucker und Karies bei Kindern

🦷 Der erste Zahnarztbesuch
Viele Eltern fragen sich: Wann sollte mein Baby oder Kleinkind zum ersten Mal zum Zahnarzt?
Der erste Zahnarztbesuch sollte nicht erst stattfinden, wenn Zahnschmerzen auftreten.
Ein früher Besuch bietet die Möglichkeit, die Entwicklung der Zähne zu kontrollieren, Eltern zu beraten und das Kind langsam an die Zahnarztpraxis zu gewöhnen.
Dabei muss beim ersten Termin nicht zwangsläufig eine umfangreiche Untersuchung stattfinden. Gerade bei kleinen Kindern geht es zunächst darum, Vertrauen aufzubauen.
Das Kind soll erfahren: Zahnarzt ist nichts, wovor man Angst haben muss.
Der erste Zahnarztbesuch mit Ihrem Kind

👶 Ihr Baby bekommt den ersten Zahn?
Das ist ein schöner Moment – und gleichzeitig der richtige Zeitpunkt, sich mit der Zahngesundheit Ihres Kindes zu beschäftigen.
Sie müssen dabei nicht alles von Anfang an perfekt machen. Entscheidend ist, früh mit einer guten Zahnpflege zu beginnen und Ihrem Kind Schritt für Schritt gesunde Gewohnheiten mitzugeben.
Je früher Zahngesundheit selbstverständlich wird, desto leichter wird sie später.

Wenn das Baby zahnt: Was Eltern jetzt wissen sollten
Plötzlich schläft Ihr Baby schlechter, sabbert mehr als sonst, steckt ständig die Finger in den Mund und möchte am liebsten auf allem herumkauen? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten rund um das Zahnen.

Weitere Informationen für Eltern

Kinderzahnmedizin 4–6 Jahre

Kinderzahnmedizin 7–11 Jahre

Kinderzahnmedizin 12–17 Jahre

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Kinderzahnmedizin in Ottobeuren

In unserer Zahnarztpraxis Schmücker möchten wir Kindern von Anfang an einen positiven und entspannten Zugang zur Zahnmedizin ermöglichen.
Denn gesunde Kinderzähne beginnen nicht erst beim Zahnarzt – sondern zu Hause, mit dem ersten Zahn.

FAQ – Kinderzahnmedizin für Babys und Kleinkinder

Wann bekommt ein Baby den ersten Milchzahn?
Bei den meisten Kindern kommt der erste Milchzahn ungefähr im ersten Lebensjahr. Häufig brechen zuerst die unteren mittleren Schneidezähne durch. Der Zeitpunkt kann jedoch von Kind zu Kind deutlich unterschiedlich sein. Manche Babys bekommen ihren ersten Zahn bereits nach wenigen Monaten, bei anderen dauert es etwas länger.

Ab wann sollte ich meinem Baby die Zähne putzen?
Ab dem allerersten Zahn – und das ist wörtlich gemeint. Sobald der erste Milchzahn durchbricht, beginnt für Sie die Zahnpflege bei Ihrem Baby. Das mag früh erscheinen, gerade wenn nur ein winziger weißer Punkt aus dem Zahnfleisch schaut – aber auch ein einzelner Milchzahn kann bereits Karies bekommen. Zu warten, bis „ein paar mehr Zähne da sind", ist deshalb keine gute Idee: Karies kann sich schneller entwickeln, als viele Eltern denken, und je früher gute Gewohnheiten entstehen, desto leichter fällt später der Umgang mit der Zahnbürste.
Kurz gesagt: Erster Zahn = erste Zahnpflege. So einfach ist die Faustregel.

Wie putze ich die Zähne meines Babys richtig?
Verwenden Sie eine kleine Kinderzahnbürste mit weichen Borsten und einem kleinen Bürstenkopf. Die Eltern sollten das Zähneputzen übernehmen. Mit zunehmendem Alter darf das Kind selbst ausprobieren, anschließend sollten die Eltern jedoch gründlich nachputzen.

Welche Zahnbürste ist für Babys geeignet?
Für Babys und Kleinkinder eignet sich eine kleine, weiche Kinderzahnbürste, die gut in der Hand liegt und einen kleinen Bürstenkopf besitzt. Entscheidend ist, dass alle Zahnflächen gut erreicht werden können und das Putzen für das Kind angenehm ist.

Brauchen Babys und Kleinkinder Fluorid?
Ja – und das ist tatsächlich eine der wichtigsten Fragen rund um die Zahngesundheit Ihres Kindes. Fluorid ist so etwas wie eine unsichtbare Schutzschicht für die jungen Zähne: Es stärkt den Zahnschmelz von innen und macht ihn widerstandsfähiger gegen die Säureangriffe, die durch Essensreste und Bakterien im Mund entstehen. Gerade Milchzähne mit ihrem noch dünneren Schmelz profitieren besonders davon.
Wie viel Fluorid für Ihr Kind sinnvoll ist, lässt sich aber nicht pauschal beantworten – das hängt vom Alter, der Ernährung und der individuellen Kariesanfälligkeit ab. Deshalb ist das genau der richtige Moment, um das Thema aktiv anzusprechen: Sprechen Sie uns oder Ihre Kinderärztin bzw. Ihren Kinderarzt gerne darauf an. Gemeinsam finden wir die für Ihr Kind passende Fluoridversorgung.
Kurz gesagt: Fluorid schützt junge Zähne aktiv vor Karies – die richtige Dosierung besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.

Welche Zahnpasta ist für Babys geeignet?
Für Babys und Kleinkinder sollte eine altersgerechte fluoridhaltige Kinderzahnpasta verwendet werden. Wichtig sind dabei die richtige Fluoridkonzentration und die passende Menge. Da sich Empfehlungen je nach Alter unterscheiden können, beraten wir Sie gerne individuell. Mehr zum Thema Die richtige Zahnpasta für mein Kind

Kann mein Baby Karies bekommen?
Ja. Auch Milchzähne können von Karies betroffen sein. Besonders häufige Kontakte mit zuckerhaltigen Getränken oder Lebensmitteln können das Kariesrisiko erhöhen. Deshalb sind regelmäßiges Zähneputzen, eine zahngesunde Ernährung und frühe Zahnarztbesuche wichtig.

Ist häufiges Nuckeln am Fläschchen schlecht für die Zähne?
Häufiges oder lang andauerndes Nuckeln an zuckerhaltigen oder kohlenhydrathaltigen Getränken kann das Kariesrisiko deutlich erhöhen. Besonders ungünstig ist es, wenn das Kind über längere Zeit immer wieder am Fläschchen trinkt. Wasser sollte möglichst das bevorzugte Getränk sein.

Darf mein Kind weiterhin einen Schnuller benutzen?
Ein Schnuller kann Babys beruhigen und beim Einschlafen helfen. Wird er jedoch über einen längeren Zeitraum sehr häufig verwendet, kann dies die Entwicklung von Kiefer und Zahnstellung beeinflussen. Deshalb sollte der Schnuller möglichst rechtzeitig abgewöhnt werden.

Kann Daumenlutschen die Zähne verändern?
Ja. Häufiges und lang andauerndes Daumenlutschen kann die Entwicklung von Kiefer und Zahnstellung beeinflussen. Je länger die Gewohnheit bestehen bleibt, desto größer kann der Einfluss sein. Bei Fragen zur Abgewöhnung beraten wir Sie gerne.

Was ist für die Zähne besser: Wasser oder Saft?
Wasser ist die beste Wahl für den Alltag. Saft, Schorlen und andere zuckerhaltige Getränke sollten nicht ständig über den Tag verteilt angeboten werden. Häufige Zuckerimpulse können das Kariesrisiko erhöhen.

Wie viel Zucker darf mein Kleinkind essen?
Für die Zahngesundheit ist nicht nur die Menge des Zuckers entscheidend, sondern vor allem die Häufigkeit. Ständiges Naschen oder Trinken kleiner Mengen über den ganzen Tag ist für die Zähne ungünstiger als eine bewusste Süßigkeit zu einer festen Gelegenheit.

Wann sollte mein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?
Der erste Zahnarztbesuch sollte nicht erst bei Zahnschmerzen stattfinden. Ein früher Termin ermöglicht es, die Entwicklung der Zähne zu kontrollieren, Eltern zu beraten und das Kind langsam und spielerisch an die Zahnarztpraxis zu gewöhnen.

Muss beim ersten Zahnarztbesuch schon eine Untersuchung stattfinden?
Nein. Gerade bei Babys und sehr kleinen Kindern steht zunächst häufig das Kennenlernen und Vertrauen im Mittelpunkt. Das Kind soll die Praxis in Ruhe kennenlernen und erleben, dass ein Zahnarztbesuch etwas Normales und Positives sein kann.

Was mache ich, wenn mein Kind beim Zähneputzen weint oder sich weigert?
Das kommt bei Babys und Kleinkindern häufig vor. Wichtig ist, beim Zähneputzen konsequent zu bleiben und gleichzeitig ruhig und geduldig vorzugehen. Kleine Rituale, ein spielerischer Umgang und eine kindgerechte Zahnbürste können helfen. Die Eltern sollten weiterhin dafür sorgen, dass die Zähne gründlich gereinigt werden.

Sind Milchzähne wirklich so wichtig, obwohl sie später ausfallen?
Ja. Milchzähne sind keineswegs nur „Platzhalter“. Sie sind wichtig für Kauen, Sprechen und die Entwicklung von Kiefer und Gebiss. Außerdem können gesunde Milchzähne dazu beitragen, dass Kinder frühzeitig positive Gewohnheiten bei der Zahnpflege entwickeln.

Was kann ich tun, damit mein Kind von Anfang an gesunde Zähne bekommt?
Der wichtigste Grundstein wird bereits zu Hause gelegt: ab dem ersten Zahn regelmäßig putzen, Fluorid richtig einsetzen, Wasser als bevorzugtes Getränk anbieten, häufiges Naschen vermeiden und frühzeitig den Zahnarzt besuchen. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern dass Zahnpflege von Anfang an selbstverständlich wird.

Was sollte ich tun, wenn der erste Zahn durchbricht?
Der erste Zahn ist der richtige Zeitpunkt, mit der täglichen Zahnpflege zu beginnen und sich über die Zahngesundheit Ihres Kindes beraten zu lassen. Gleichzeitig können Sie beobachten, wie sich weitere Zähne entwickeln, und Ihr Kind frühzeitig an regelmäßige Zahnarztbesuche gewöhnen.

Was mache ich, wenn mein Kind Zahnschmerzen hat?
Dann bringen Sie Ihr Kind sofort zum Zahnarzt. Wenn das Kind von klein auf an die zahnärztlichen Untersuchungen gewöhnt ist und Vertrauen gewonnen hat, wird es einer Behandlung nicht mit Schrecken entgegensehen. Bei schwierigen Fällen überweise ich ihr Kind gerne zu einer spezialisierten Kinderzahnärztin in der Nähe (z.B. Kempten oder Memmingen), die ihr Kind in Sedierung oder Narkose behandeln kann. Dies bedeutet aber unnötigen Stress für ihr Kind. Lassen Sie den ersten Zahnarztbesuch daher nicht erst dann stattfinden, wenn eine Schmerzbehandlung erforderlich ist, denn das lässt sich durch unser spezielles Kinderprogramm (kurz IP genannt) verhindern. Gerne untersuche ich als ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker nicht nur Sie, sondern auch unsere kleinen Patienten.


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Telefon: 08332-8323

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Keine Sorge: Der erste Zahnarztbesuch ist kein Behandlungstermin

  • kein Bohren
  • kein Zwang
  • Kennenlernen
  • spielerische Untersuchung
  • Elternberatung


Häufige Fragen zum Zahnarztbesuch mit Baby

  • Muss mein Baby den Mund öffnen?

→ Nein, alles erfolgt ohne Druck.

  • Wie lange dauert der Termin?

→ Meist nur wenige Minuten.

  • Was soll ich mitbringen?

→ Lieblingsspielzeug reicht.


Vertrauensaufbau:

Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt bauen Vertrauen auf und helfen, Ängste vor Zahnarztbesuchen zu vermeiden. Kinder, die von klein auf positive Erfahrungen beim Zahnarzt machen, sind als Erwachsene oft weniger ängstlich und gehen regelmäßiger zur Vorsorge.

Der erste Gang zum Zahnarzt

Vom Babyalter an gilt es also, Kinderzähne so gut wie möglich vor Karies und schlechten Zähnen zu schützen. Dass das inzwischen besser gelingt als noch vor einigen Jahren, berichtet das Robert Koch Institut in einer Publikation. Dennoch gibt es weiterhin Kinder, die nicht frei von Karies sind und häufig leiden diese unter mehr als nur einem betroffenen Zahn. Kariöse Milchzähne aber sind ein großes Risiko. Sie schmerzen nicht nur, sondern können je nach Ausprägung des Befalls sogar die darunterliegenden bleibenden Zähne infizieren.

Ist das der Fall, hat das Kind auch später im Leben viele Probleme mit seinen Zähnen. Diese Komplexität bedeutet auch diverse Auswirkungen auf die Optik, die Gesundheit und das Selbstwertgefühl in der Zukunft, die sich auf das spätere Berufsleben, den privaten Bereich auswirken können. Bedenken und berücksichtigen diesen Aspekt für ihr Kind.

Der Besuch des Zahnarztes sollte daher als zusätzliche Maßnahme schon recht früh im Leben Ihres Kindes anstehen. Krankenkassen übernehmen insgesamt drei Früherkennungsuntersuchungen beim Zahnarzt zwischen dem ersten und dem sechsten Geburtstag. 

Diese sollten Sie unbedingt in Anspruch nehmen, denn der behandelnde Zahnarzt erkennt mögliche Karies nicht nur früher, sondern kann auch bei Komplikationen im Durchbruch, Fehlstellungen und anderen Schwierigkeiten entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die erste Untersuchung darf gerne schon im Alter von etwa zweieinhalb bis drei Jahren anstehen. Dann ist ein Großteil der Milchzähne bereits vorhanden und der Arzt kann sich ein Bild machen. Der frühzeitige Einstieg aber hat einen weiteren Vorteil, denn so gewöhnen sich Kinder besser an das Sitzen auf dem Behandlungsstuhl. Da der Grundstein für eine entspannte und positive „Zahnarzt-Karriere“ schon in der Kindheit gelegt wird, suchen Sie gerne die Zahnarztpraxis Schmücker in Ottobeuren auf, da wir uns mit der Behandlung von Kindern auskennen und entsprechend behutsam vorgehen. Wie ich anmerke, spielen eine positive Beziehung und eine stabile Vertrauensbasis zwischen Kind und Zahnarzt auch im späteren Leben eine entscheidende Rolle.

Der Anteil der Kinder, die über einen Zeitraum von sechs Jahren überhaupt keinen Kontakt zu einem Zahnarzt gehabt haben, ist erstaunlich hoch. Bei den Kindern unter sechs Jahren sind es sogar mehr als 15 Prozent. Von den 4,6 Millionen Kindern unter sechs Jahren sind also 720.000 noch nie beim Zahnarzt gewesen (siehe Barmer-Zahnreport 2020).

Wann kommen welche Zähne?

🍼 Milchzähne – Durchbruch (ca.-Angaben)

  • Untere mittlere Schneidezähne 6–8 Monate
  • Obere mittlere Schneidezähne 7–9 Monate
  • Obere seitliche Schneidezähne 9–11 Monate
  • Untere seitliche Schneidezähne 10–12 Monate
  • Erste Milchbackenzähne 12–16 Monate
  • Eckzähne 16–20 Monate
  • Zweite Milchbackenzähne 20–30 Monate

👉 Mit ca. 2½–3 Jahren sind meist alle 20 Milchzähne vorhanden.

Wenn das Baby zahnt - Tipps finden Sie hier

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Ein Junge sitzt im Behandlungsstuhl beim Kinderzahnarzt Schmücker



Ihr Zahnarzt für Babys und Kleinkinder in Ottobeuren und Umgebung

Wir betreuen Familien aus:


Bednar-Aphthen: Harmlose Sauggeschwüre am Gaumen Ihres Babys

Vielleicht haben Sie beim Blick in den Mund Ihres Babys kleine, helle Flecken oder Bläschen am hinteren Gaumen entdeckt. In der Medizin nennt man diese Veränderung Bednar-Aphthen (benannt nach dem Kinderarzt Alois Bednar). Auch wenn das Wort „Aphthe“ im ersten Moment beunruhigend klingt: Es handelt sich hierbei um völlig harmlose Oberflächenverletzungen und nicht um eine echte, schmerzhafte Aphthen-Erkrankung oder eine Infektion.

Wie entstehen Bednar-Aphthen?

Die Schleimhaut im Mund von Säuglingen ist in den ersten Lebensmonaten noch extrem empfindlich. Die kleinen Stellen entstehen schlicht durch feine Mikroverletzungen (Mikrotraumata). 

Häufige Ursachen sind:

  • Starkes Saugen: Beim Trinken an der Brust oder am Fläschchen reibt die Zunge den Gaumen mechanisch ab.
  • Zu harte Sauger: Ein unpassender oder zu fester Schnuller/Fläschchenaufsatz begünstigt die Entstehung.
  • Mundpflege: Das zu feste Auswischen des Babymundes mit einem Tuch oder Fingerling kann die zarte Haut verletzen.


Was können Sie tun?

Die beste Nachricht vorweg: Bednar-Aphthen heilen fast immer von ganz alleine wieder ab. Sie müssen in der Regel nicht medizinisch behandelt werden. Um den Heilungsprozess zu unterstützen und Ihrem Baby das Trinken zu erleichtern, helfen diese einfachen Schritte:

Sauger prüfen: Nutzen Sie möglichst weiche Sauger und Schnuller, die anatomisch geformt sind. 

Mundraum schonen: Verzichten Sie vorerst darauf, den Mund Ihres Babys mechanisch auszureiben.

Sanfte Pflege: Falls Ihr Baby beim Trinken leichte Schmerzen zeigt, können nach Absprache mit uns oder Ihrer Hebamme sanfte, pflanzliche Gele (z. B. mit Kamille) aufgetragen werden.

Hinweis: Wenn Ihr Baby die Nahrung komplett verweigert, Fieber bekommt oder Sie unsicher sind, schauen wir uns den Mund Ihres Schatzes gerne einmal in der Praxis an!

Ihr Zahnarzt in Ottobeuren für gesunde Kinderzähne


Zahnarzt Hans-Werner Schmücker


Telefon: 08332 - 8323
E-Mail: kontakt@zahnarztpraxis-schmuecker.de
Ulrichstr. 6
87724 Ottobeuren

 
 
 
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