Parodontitis - wenn die Zähne locker werden

Was ist eine Parodontitis?

Parodontitis – umgangssprachlich oft als „Parodontose“ bezeichnet – ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats, also des Gewebes, das den Zahn im Kiefer verankert. Diese Erkrankung betrifft nicht den Zahn selbst, sondern das Zahnfleisch und den Knochen, der den Zahn umgibt. Unbehandelt kann eine Parodontitis zum Zahnverlust führen – auch bei völlig gesunden, kariesfreien Zähnen.

Das Tückische: Parodontitis verursacht lange Zeit keine Schmerzen. Genau deshalb bleibt sie oft unbemerkt, bis der Zahnhalteapparat bereits deutlich geschädigt ist. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrollen.

„Die Parodontologie ist meine besondere Leidenschaft. Im Laufe der Jahre habe ich zahlreichen Patienten geholfen, ihre eigenen Zähne möglichst lange zu erhalten. Durch kontinuierliche Fortbildung in diesem Bereich kann ich Ihnen eine besonders erfahrene Betreuung anbieten." — Hans-Werner Schmücker, Zahnarzt in Ottobeuren

Eine Krankheit ohne Schmerzen - aber nicht ohne Folgen


Warnzeichen – worauf Sie achten sollten

  • Zahnfleischbluten, besonders beim Zähneputzen
  • Rötungen oder Schwellungen des Zahnfleisches
  • Zurückgehendes Zahnfleisch / „länger" wirkende Zähne
  • Empfindliche, freiliegende Zahnhälse
  • Mundgeruch oder schlechter Geschmack im Mund
  • Lockerung einzelner Zähne

Bemerken Sie eines dieser Anzeichen, lohnt sich eine Untersuchung – je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto einfacher lässt sie sich behandeln.
Zahnfleischbluten beim Putzen → 
Mundgeruch muss nicht sein →

Wie entsteht eine Parodontitis?

Hauptursache ist bakterieller Zahnbelag (Plaque), der sich an Zahnfleischrand und in den Zahnzwischenräumen ablagert. Wird er nicht regelmäßig entfernt, entzündet sich das Zahnfleisch, zieht sich zurück, und es bilden sich Zahnfleischtaschen. Die Bakterien wandern tiefer, der Kieferknochen baut sich ab – der Zahn verliert seinen Halt.

Risikofaktoren, die den Verlauf beschleunigen können:

  • Rauchen (4- bis 6-fach erhöhtes Risiko)
  • Diabetes mellitus, besonders bei schlecht eingestelltem Blutzucker
  • Genetische Veranlagung
  • Stress und Bruxismus (Zähneknirschen)
  • Schwangerschaft (hormonell bedingte Lockerung des Bindegewebes)
  • Schlechte oder unregelmäßige Mundhygiene
  • Seltene Zahnarztbesuche


Behandlung: So gehen wir vor

Eine Parodontitistherapie läuft in unserer Praxis in vier aufeinanderfolgenden Schritten ab:

1. Diagnostik und Vorbereitung 
Messung der Zahnfleischtaschen (Parodontaler Screening Index, PSI), Röntgenbilder zur Beurteilung des Knochenabbaus, ausführliches Aufklärungsgespräch und Anleitung zur optimalen häuslichen Mundhygiene.

2. Geschlossene Behandlung (Antiinfektiöse Therapie) 
Unter örtlicher Betäubung reinigen wir die Zahnwurzeln und -taschen unterhalb des Zahnfleischrandes schmerzfrei. Bakterieller Biofilm und Zahnstein werden mit Ultraschallgeräten und feinen Handinstrumenten entfernt, die Wurzeloberfläche geglättet – damit sich das Zahnfleisch wieder fest anlegen kann.

3. Re-Evaluation und ggf. offene Behandlung
Nach 2–3 Monaten Heilungszeit kontrollieren wir, ob die Zahnfleischtaschen flacher geworden sind. Bei noch sehr tiefen Taschen (ab ca. 6 mm) kann eine kleine chirurgische Nachbehandlung notwendig sein.

4. Nachsorge (Unterstützende Parodontitistherapie)
Da Parodontitis chronisch ist, folgt eine langfristige Nachsorge alle 3–6 Monate: erneute Kontrolle der Taschen, Bewertung der Mundhygiene und professionelle Entfernung neuer Beläge.

Ergänzend bieten wir antibakterielle Spülungen und laserunterstützte Therapie an.

Gute Nachricht: Lockere Zähne können oft wieder fester werden, wenn die Entzündung gestoppt wird – bereits verlorener Knochen wächst allerdings nur begrenzt nach. Rechtzeitig behandelt lässt sich eine Parodontitis in aller Regel gut in den Griff bekommen.

Kosten der Behandlung

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die systematische Behandlung (Stufe 2) sowie die anschließende strukturierte Nachsorge (Stufe 4) für zwei Jahre vollständig – sofern die Behandlung vorab beantragt und genehmigt wurde. Die vorbereitende professionelle Zahnreinigung (Stufe 1) sowie besondere Zusatzleistungen wie die Lasertherapie werden in der Regel privat abgerechnet (GOZ). Gerne besprechen wir die Kosten für Ihren individuellen Fall bereits im Beratungsgespräch.

Parodontitis und Ihre Allgemeingesundheit

Parodontitis betrifft nicht nur Zahnfleisch und Zähne. Als chronische Entzündung steht sie im wissenschaftlichen Fokus, weil sie mit einigen Allgemeinerkrankungen im Zusammenhang stehen könnte:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Mehrere Studien, unter anderem eine große schwedische Kohortenstudie (PAROKRANK), deuten auf ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzinsuffizienz bei Menschen mit Parodontitis hin. Ein direkter Kausalzusammenhang ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt, der statistische Zusammenhang ist aber gut belegt.
Neurodegenerative Erkrankungen (z. B. Alzheimer): Es gibt wissenschaftliche Hinweise auf mögliche Zusammenhänge zwischen chronischen Mundentzündungen und neurodegenerativen Prozessen. Ein eindeutiger, direkter Kausalzusammenhang zwischen Parodontitis und Alzheimer ist bislang jedoch nicht nachgewiesen – die Forschung dazu läuft weiter.

Unabhängig davon, wie diese Zusammenhänge sich künftig genauer klären: Eine gesunde Mundflora und eine behandelte Parodontitis sind in jedem Fall ein sinnvoller Beitrag zu Ihrer allgemeinen Gesundheitsvorsorge.

Quellen zu diesem Abschnitt: [1] Nordendahl et al., PAROKRANK-Kohortenstudie, European Society of Cardiology; [2] zm-online: "Parodontitis begünstigt Alzheimer-Pathogenese" — vollständige Liste siehe Quellenverzeichnis am Seitenende.

Was können Sie selbst tun?

  • Gründliches Zähneputzen, mindestens zweimal täglich
  • Tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung alle 3–6 Monate
  • Rauchstopp, falls zutreffend
  • Ausgewogene Ernährung
  • Regelmäßige Zahnarztkontrollen, auch ohne Beschwerden

Meine ständige Weiterbildung hat mich dazu veranlasst, meine Praxis hinsichtlich der Neuplanung speziell auf diese Gegebenheiten auszulegen. Ich stehe Ihnen damit in Ottobeuren, Memmingen, Kempten und dem gesamten Allgäu für diese wichtige Behandlung zur Verfügung. 

Laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) leidet mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland an einer mittleren bis schweren Parodontitis. Bei den 65- bis 74-Jährigen sind es sogar über 60 Prozent – Parodontitis ist damit eine der häufigsten Volkskrankheiten überhaupt.

Unser Tipp:

Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Achten Sie auf die ersten Anzeichen – und kommen Sie regelmäßig zur Kontrolle und professionellen Zahnreinigung.


📍 Ihre Zahnarztpraxis Schmücker – für gesunde Zähne und ein starkes Fundament. Ganz entspannt beraten lassen


Terminvereinbarung für eine Beratung

Ein Grund für den Anstieg parodontaler Erkrankungen ist die verbesserte Mundgesundheit: Aufgrund der guten Kariesprophylaxe und zahnärztlicher Versorgung behalten ältere Menschen ihre eigenen Zähne immer länger. Die Zähne sind mit zunehmendem Alter aber einem hohen Parodontitis-Risiko ausgesetzt. Zum Beispiel leiden mehr als 40 Prozent der 65- bis 74-Jährigen an einer schweren Form der Parodontitis. In meiner Zahnarztpraxis in Ottobeuren können Sie eine der modernsten Parodontitisbehandlungen in Anspruch nehmen: von der geschlossenen Parodontitisbehandlung bis hin zur laserunterstützen Therapie.


Ursachen und Risikofaktoren - Zusammenfassung?

Obwohl das Immunsystem und die Anwesenheit bestimmter Bakterien die Hauptrolle bei der Entstehung einer Parodontitis spielen, gibt es einige Risikofaktoren, die die Gesundheit und damit den Halt ihrer Zähne beeinflussen: 

schlechte oder falsche Mundhygiene mit Zahnbelag (Plaque) und Zahnstein, Vererbung, Rauchen (Raucher haben verglichen mit Nichtrauchern ein vier- bis sechsfach erhöhtes Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln), Diabetes mellitus (insbesondere wenn der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist), Osteoporose, eine Schwangerschaft (durch die Hormonumstellung lockert sich das Bindegewebe auf, das Zahnfleisch schwillt an und Bakterien können leichter in die Tiefe vordringen), Karies, Mundatmung, Bruxismus (zumeist stressbedingtes Zähneknirschen), allgemeine Abwehrschwäche, insbesondere „immun-supprimierte“ Individuen (während oder nach Chemotherapie, Transplantations-Patienten etc.),  unausgewogene Ernährung, Metallteile im Zuge einer kieferorthopädischen Behandlung und Rheuma


Die Parodontitistherapie gliedert sich somit in 4 nacheinander folgende Behandlungskomplexe auf:

1. Diagnostik und Vorbereitung (Therapiestufe 1)

Bevor die eigentliche Tiefenreinigung beginnt, schafft der Zahnarzt die medizinischen Voraussetzungen:

  • Befundung: Messung der Zahnfleischtaschen (mittels Parodontalem Screening Index / PSI) und Röntgenbilder zur Bestimmung des Knochenabbaus.
  • Aufklärungsgespräch (ATG): Erklärung der Diagnose und Besprechung von Risikofaktoren wie Rauchen oder Diabetes.
  • Mundhygieneunterweisung (MHU): Anleitung zur optimalen häuslichen Pflege, insbesondere der Reinigung der Zahnzwischenräume.
  • Professionelle Zahnreinigung: Entfernung aller harten und weichen Beläge oberhalb des Zahnfleischrandes.


2. Die geschlossene Behandlung (Therapiestufe 2)

Dies ist das Herzstück der aktiven Therapie, auch Antiinfektive Therapie (AIT) genannt:

  • Tiefenreinigung: Unter örtlicher Betäubung reinigt der Zahnarzt die Zahnwurzeln und Taschen unterhalb des Zahnfleischrandes schmerzfrei.
  • Instrumente: Bakterieller Biofilm und harter Zahnstein (Konkremente) werden mit Ultraschallgeräten vibrierend gelockert und mit feinen Handinstrumenten (Küretten) abgeschabt und geglättet.

Ziel ist eine saubere, glatte Wurzeloberfläche, an die sich das Zahnfleisch wieder fest anlegen kann.


3. Re-Evaluation und offene Behandlung (Therapiestufe 3)

Nach etwa 2 bis 3 Monaten Heilungszeit erfolgt eine Kontrolluntersuchung (Re-Evaluation):

Es wird erneut gemessen, ob die Zahnfleischtaschen flacher geworden sind und nicht mehr bluten. Sind noch immer sehr tiefe Taschen (z. B. ab 6 mm) vorhanden, kann eine chirurgische (offene) Therapie notwendig sein. Dabei wird das Zahnfleisch an den betroffenen Stellen minimal geöffnet, um unter direkter Sicht tiefe bakterielle Herde oder Knochendefekte zu reinigen.


4. Nachsorge / Unterstützende Parodontitistherapie (Therapiestufe 4)

Da Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, schließt sich eine lebenslange Nachsorge (UPT) an, um einen Rückfall zu verhindern:

Je nach Schweregrad stehen alle 3 bis 6 Monate Kontrollen an. Dabei werden die Zahnfleischtaschen erneut kontrolliert, die Mundhygiene bewertet und alle neu entstandenen Beläge ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes professionell entfernt.

Kostenhinweis: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die systematische Behandlung (AIT) sowie die anschließende strukturierte Nachsorge (UPT) für einen Zeitraum von zwei Jahren vollständig, sofern die Behandlung vorab beantragt und genehmigt wurde. Die vorbereitende professionelle Zahnreinigung (PZR) in Stufe 1 muss jedoch meist privat bezahlt werden.


Prognose

Rechtzeitig und richtig behandelt kann eine Parodontitis gut behandelt werden, allerdings ist diese Behandlung zum Teil sehr langwierig und immer stark von der Mitarbeit des Patienten abhängig (Sie sollten 2-Mal im Jahr eine PZR durchführen lassen). Darum ist auch nach Beendigung der eigentlichen Therapie eine regelmäßige Nachsorge nötig, um einem erneuten Aufflammen der Entzündung frühestmöglich entgegenzuwirken. Hierbei unterstützen wir Sie sehr gerne. 

Zum Erhalt ihrer eigenen Zähne arbeiten wir gemeinsam zusammen, denn diese sind nach wie vor die beste Lösung für Ihre Zahngesundheit und - Zahnästhetik.

 



Häufige Fragen zu Parodontitis – einfach erklärt


Was ist Parodontitis eigentlich?
Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Dabei greifen Bakterien das Zahnfleisch, den Knochen und die Haltefasern der Zähne an. Unbehandelt kann Parodontitis langfristig zu Zahnlockerung und Zahnverlust führen.

Woran erkenne ich Parodontitis?

Typische Anzeichen sind:

Viele Betroffene bemerken lange Zeit kaum Schmerzen – deshalb bleibt Parodontitis oft unentdeckt.

Ist Zahnfleischbluten normal?
Nein. Gesundes Zahnfleisch blutet normalerweise nicht. Zahnfleischbluten ist häufig eines der ersten Warnzeichen für eine Entzündung oder beginnende Parodontitis.

Was ist der Unterschied zwischen Gingivitis und Parodontitis?
Eine Gingivitis ist eine oberflächliche Zahnfleischentzündung. Sie ist meist vollständig heilbar.
Bei einer Parodontitis greift die Entzündung bereits den Knochen und den Zahnhalteapparat an. Dadurch entstehen dauerhafte Schäden.

Kann Parodontitis von selbst wieder verschwinden?
Leider nein. Ohne Behandlung schreitet die Erkrankung meist langsam weiter fort. Eine professionelle Therapie kann die Entzündung jedoch stoppen und die Zähne langfristig erhalten.

Wie entsteht Parodontitis?
Hauptursache sind bakterielle Beläge auf den Zähnen und unter dem Zahnfleisch. Zusätzliche Risikofaktoren sind:

Ist Parodontitis ansteckend?
Die verursachenden Bakterien können innerhalb der Familie oder Partnerschaft übertragen werden. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass jeder eine Parodontitis entwickelt.

Tut eine Parodontitis-Behandlung weh?
Die Behandlung ist heute meist deutlich angenehmer als viele denken. Empfindliche Bereiche können lokal betäubt werden. Moderne Verfahren ermöglichen oft eine schonende und nahezu schmerzfreie Therapie.

Wie läuft eine Parodontitis-Behandlung ab?
Die Behandlung erfolgt meist in mehreren Schritten:
  • Untersuchung und Messung der Zahnfleischtaschen
  • Professionelle Zahnreinigung
  • gründliche Reinigung unter dem Zahnfleisch
  • Kontrolle der Heilung
  • regelmäßige Nachsorge und Prophylaxe


Können lockere Zähne wieder fest werden?
Oft ja – zumindest teilweise. Wenn die Entzündung gestoppt wird, kann sich das Gewebe stabilisieren. Bereits verlorener Knochen wächst jedoch nur begrenzt nach.

Welche Folgen hat unbehandelte Parodontitis?
Unbehandelt kann Parodontitis zu:
  • Zahnverlust
  • Knochenabbau
  • dauerhaftem Mundgeruch
  • Problemen beim Kauen
  • ästhetischen Veränderungen

führen. 

Außerdem gibt es Zusammenhänge mit Allgemeinerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Siehe unten

Kann man Parodontitis heilen?
Der entstandene Schaden lässt sich nicht vollständig rückgängig machen. Die Entzündung kann jedoch erfolgreich gestoppt und langfristig kontrolliert werden.

Wie oft sollte man zur Kontrolle kommen?
Bei Parodontitis sind regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen besonders wichtig. Viele Patienten profitieren von einem individuellen Prophylaxe-Intervall von drei bis sechs Monaten.

Hilft Mundspülung gegen Parodontitis?
Mundspülungen können unterstützend wirken, ersetzen aber keine professionelle Behandlung. Entscheidend ist die gründliche Entfernung der Bakterien unter dem Zahnfleisch. Welche Zahnpflegeprodukte sind wirklich sinnvoll?

Können auch junge Menschen Parodontitis bekommen?
Ja. Obwohl Parodontitis häufiger im Erwachsenenalter vorkommt, können auch jüngere Menschen betroffen sein – besonders bei genetischer Veranlagung oder schlechter Mundhygiene.

Was kann ich selbst gegen Parodontitis tun?
Wichtige Maßnahmen sind:


Ist Parodontitis ein Grund für Mundgeruch?
Sehr häufig sogar. Die Bakterien in den Zahnfleischtaschen produzieren unangenehme Gerüche. Nach erfolgreicher Behandlung verbessert sich der Atem oft deutlich. Mehr zum Thema Mundgeruch

Warum ist die Nachsorge bei Parodontitis so wichtig?
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Auch nach erfolgreicher Behandlung können sich erneut Bakterien ansiedeln. Regelmäßige Nachsorge hilft dabei, die Entzündung dauerhaft unter Kontrolle zu halten.

Kann Parodontitis Implantate gefährden?
Ja. Entzündungen am Zahnfleisch können auch Implantate angreifen. Deshalb ist eine stabile Zahnfleischgesundheit besonders wichtig – vor und nach einer Implantatbehandlung. In der Zahnarztpraxis Schmücker in Ottobeuren begleiten wir Sie auch nach dem Einsetzen Ihres Implantats mit viel Erfahrung, moderner Prophylaxe und einem auf Ihre persönliche Situation abgestimmten Vorsorgekonzept. Warum ist Implantatprophylaxe so wichtig?




Wann sollte ich einen Termin vereinbaren?
Wenn Sie Zahnfleischbluten, Mundgeruch, empfindliche Zahnhälse oder lockere Zähne bemerken, sollte Ihr Zahnfleisch untersucht werden. Früh erkannt lässt sich Parodontitis deutlich besser behandeln.


Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle zahnärztliche Beratung. Diagnose und Behandlung erfolgen ausschließlich nach persönlicher Untersuchung in unserer Praxis.


Wir behandeln Patientinnen und Patienten aus Ottobeuren, Memmingen, Markt Rettenbach und dem gesamten Unterallgäu.
Jetzt unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren →


 

Quellenverzeichnis

  1. Nordendahl E. et al.: Periodontitis and cardiovascular outcome – a prospective follow-up of the PAROKRANK cohort. Vorgestellt/veröffentlicht über die European Society of Cardiology, September 2021. www.escardio.org/The-ESC/Press-Office/Press-releases/Gum-disease-linked-with-new-onset-heart-disease
  2. zm-online: "Parodontitis begünstigt Alzheimer-Pathogenese", April 2021. www.zm-online.de/news/zahnmedizin/parodontitis-beguenstigt-alzheimer-pathogenese
  3. Dominy S.S. et al.: Porphyromonas gingivalis in Alzheimer's disease brains. Science Advances, 2019.

Zuletzt fachlich geprüft: 14.09.2026 von Hans-Werner Schmücker, Zahnarzt in Ottobeuren.

 


Das könnte Sie auch interessieren



Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker in Ottobeuren


Jetzt Termin sichern


Verfasst von Hans-Werner Schmücker, Zahnarzt in Ottobeuren



 
 
 
E-Mail
Anruf
Karte
Infos