Können Allergien auf Zahnimplantate auftreten?
Sind Allergien gegen Zahnimplantate möglich?
Allergische Reaktionen auf Zahnimplantate sind sehr selten. Die meisten Implantate bestehen aus reinem Titan, einem hochverträglichen und seit Jahrzehnten bewährten Material. Für Patienten mit Metallunverträglichkeit gibt es zudem metallfreie Keramikimplantate aus Zirkonoxid.
Woran erkenne ich eine mögliche Unverträglichkeit?
Typische Symptome können sein:
- verzögerte Einheilung
- anhaltende Entzündungen
- ungewöhnliches Brennen oder Druckgefühl am Implantat
Diese Beschwerden sind jedoch nicht automatisch ein Hinweis auf eine Allergie. Häufig liegen andere Ursachen vor, die Ihr Zahnarzt sicher abklären kann.
Kann man eine Titanallergie testen?
Bei bekannten Metallallergien kann ein LTT (Lymphozytentransformationstest) - oder MELISA-Test sinnvoll sein. Diese speziellen Allergietests zeigen, ob eine Überempfindlichkeit gegen Titan oder andere Metalle vorliegt.
Welche Implantat-Alternativen gibt es bei Allergien?
Für Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Allergierisiko bieten sich Keramikimplantate (Zirkonimplantate) an. Sie sind
- komplett metallfrei
- sehr ästhetisch
- biokompatibel
- langlebig und daher eine ideale Option für Allergiker.
Warum sind Titanimplantate trotzdem so sicher?
Titan bildet auf seiner Oberfläche eine stabile Oxidschicht, die verhindert, dass Teilchen in den Körper gelangen. Deshalb gelten Titanimplantate in der Zahnmedizin als Goldstandard mit exzellenter Verträglichkeit.
„In meiner modernen Zahnarztpraxis in Ottobeuren beraten wir Sie persönlich und sorgfältig, damit wir gemeinsam das Implantatmaterial finden, das Ihr Körper optimal verträgt.“
Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker in Ottobeuren