Zahnarzt Hans-Werner Schmücker 
 Ihre Zähne - Ihr schönster Schmuck 

CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion

 

 

Migräne und Kiefergelenkbeschwerden kann man oft unter dem Oberbegriff der Craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) zusammenfassen. Schuld sind nicht selten ein besonders stressiger Alltag, ein ungleichmäßig abgestützter Biss (bei fehlenden Zähnen) sowie Beckenschiefstände und Bandscheibenvorfälle, die vom Körper häufig über die Zähne, die Muskulatur oder das Kiefergelenk kompensiert werden. Die Folge können äußerst schmerzhafte Zustände des gesamten Kauorgans sein, unter denen die Patienten ohne eine entsprechende Behandlung dauerhaft leiden. Der Zahnarzt arbeitet diesen Beschwerden in aller Regel symptomatisch mit individuellen Aufbissschienen entgegen.

Oft wird diese Behandlung zusätzlich von einer auf die Beschwerden abgestimmten Physiotherapie begleitet. Durch das Tragen eines Aufbissbehelfs werden Unregelmäßigkeiten der Bisslage ausgeglichen, das Kiefergelenk in eine physiologische Position gebracht und die Muskulatur entlastet. Die angefertigte Schiene wird vom Patienten über einen längeren Zeitraum nachts getragen. Unbewusstes Auslösen der schmerzverursachenden Faktoren wird so vermieden, eine ausgeglichene Okklusion (Biss) ermöglicht harmonische und gleichmäßige Verhältnisse, die bereits nach kurzer Tragezeit deutlich zu spüren sind.

 


Funktionsdiagnostik – oder: „Alles für den Biss“. Auch vor einer geplanten, umfangreichen prothetischen Therapie mit Zahnersatz (Brücken/Kronen/Teil-/Vollprothesen) spielt der Bewegungsapparat des Kiefers eine entscheidende Rolle. Werden im Vorfeld Relationen zwischen Ober- und Unterkiefer nicht erfasst, können auch nach der Neuanfertigung von Zahnersatz Probleme im Bereich des Kiefergelenks entstehen und für weitere Spätfolgen und anhaltende Schmerzzustände sorgen. Daher widmen wir uns bereits bei der Planung den Gegebenheiten des Kiefergelenks und seiner umliegenden Strukturen (Muskulatur). Grenzbewegungen des Unterkiefers, eventuelle Fehlstellungen des Kiefergelenks und auch die Platzverhältnisse werden dazu genauestens vermessen und die Kauebene des Zahnersatzes an diese Verhältnisse angepasst. Oftmals ist auch hier die Vorbehandlung mit Aufbissschienen hilfreich, um große Veränderungen bei der Bisslage im Vorfeld zu testen. Auf diese Weise beugen wir möglichen Kiefergelenkbeschwerden vor und bieten Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit für einen starken und kraftvollen Biss.

 

Chronische Migäne durch CMD - wir helfen ihnen in der Zahnarztpraxis Schmücker in Ottobeuren

Chronische Migräne: Kiefergelenk oftmals beteiligtWer unter chronischer Migräne leidet, sollte sich möglicherweise auf Probleme mit den Kiefergelenken untersuchen lassen. Fehlregulationen im Bereich des Kiefergelenks können Migräne demnach verstärken. Von chronischer Migräne spricht man, wenn 15 oder mehr Migräneanfälle pro Monat vorkommen, also etwa jeden zweiten Tag. Von episodisch auftretender Migräne ist dagegen die Rede, wenn Migräne weniger häufiger vorkommt. Dies kann einmal in drei Monaten, aber auch mehrmals pro Monat sein.

Patienten mit chronischer Migräne leiden dreimal wahrscheinlicher an einer Störung ihres Kiefergelenks als Personen ohne Migräne. Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Fehlregulation der Muskel- beziehungsweise Gelenkfunktion der Kiefergelenke, die mit Schmerzen verbunden sein kann, aber nicht muss. Mögliche Symptome sind vielfältig: Schwindel, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit oder andere Beschwerden können auftreten. 

Bereits frühere Studien fanden einen Zusammenhang zwischen Migräne und Funktionsstörungen des Kiefergelenks beziehungsweise Schmerzen beim Kauen. 

Zentrale Prozesse des Nervensystems fördern Migräne

Es wird vermutet, dass sich der Zusammenhang anhand einer zentralen Sensibilisierung für Schmerzen erklären lässt. Migräne könnte für Funktionsstörungen des Kiefergelenks empfänglich machen. Die Störungen im Kiefergelenk wiederum unterhielten über Nervenreize die Migräne und einen abnormen Schmerzprozess. 
Die CMD steht mit Stress und einer Überbelastung der Kaumuskulatur in Verbindung. Gelenkschmerzen, eine eingeschränkte Beweglichkeit und Gelenkgeräusche, aber auch Muskelschmerzen oder ins Gesicht und den Nacken ausstrahlende Schmerzen sowie eine starke Müdigkeit können auf CMD hindeuten. Ferner sind abradierte Zähne - sprich die Zähne werden in der Front kleiner und dünner, sowie im Seitenzahbereich erscheinen die Höcker abgekaut, oft ein Zeichen für eine CMD.
Die Störung der Kiefergelenksfunktion ist aber nicht die Ursache der Migräne,  viele Menschen hätten CMD, jedoch keine Migräne. Doch kann die Erkrankung der Kiefergelenke eine Migräne verstärken.

Hilfe bei Migräne - oft sind die Zähne schuld - wir helfen ihnen in der Zahnarztpraxis Schmücker in Ottobeuren

Bei weiteren Fragen berate ich Sie gerne in unserer Zahnarztpraxis in Ottobeuren.



Ihr Zahnarzt Hans-Werner Schmücker